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Kommunales : Dorf im Dorf: Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt wird gestellt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mit Dorf im Dorf verfolgt die Gemeinde ein ehrgeiziges Projekt. Jetzt müssen weitere Fragen zu Wohnungstyp und Wohnungsgrößen müssen mit dem Architektenbüro geklärt werden.

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erstellt am 16.Dez.2014 | 22:00 Uhr

Noch kurz vor Jahresende haben die Dobbertiner Gemeindevertreter einen wichtigen Beschluss für das Millionenprojekt Dorf im Dorf auf den Weg gebracht. „Wir müssen jetzt die Grundlagen für den 2. Bauabschnitt schaffen, damit wir im kommenden Jahr die Ausschreibungen machen können“, erklärt Dobbertins Bürgermeister, Dirk Mittelstädt. Mit der Beschlussvorlage „Festlegungen zur Realisierung des Projektes Dorf im Dorf 2. (südlicher) Bauabschnitt wird die LAP GmbH beauftragt, den Änderungsantrag zur Baugenehmigung für den 2. Bauabschnitt zu stellen und die Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen zu erstellen. Dem Beschluss liegt der abgeschlossene Architektenvertrag aus 2013 für das Gesamtprojekt Dorf im Dorf zugrunde.

Mit der inneren Erschließung des 2. Bauabschnitts wurde in der jüngsten Gemeindevertretersitzung vom Montagabend die IBUS Parchim GmbH beauftragt. Auch hier liegt der bereits in 2013 geschlossene Ingenieursvertrag zugrunde. Bis zum 12. März kommenden Jahres soll die Angebotseröffnung für die öffentlichen Ausschreibungen erfolgen – für den Wohnungsbau sowie für die innere Erschließung.

Des Weiteren wollen die Kommunalpolitiker noch einmal eingehend schauen, welcher Wohnungstyp und welche Wohnungsgröße vor allem nachgefragt werde. „Es ist jetzt noch möglich, einen anderen Haustyp zu wählen“, verdeutlicht Dirk Mittelstädt. Die Erfahrungen aus dem 1. Bauabschnitt haben gezeigt, dass Wohnungen mit 54 Quadratmetern, bei denen die Küche kein Fenster hat, weniger gewollt sind. „Gerade bei den Wohnungen, in denen die Küche kein Fenster hatte, kam ein klares ,Nein, das nicht!‘ Wir müssen einen Wohnungstyp finden um die 60 Quadratmeter“, sagt der Bürgermeister.

Eines aber wolle Dirk Mittelstädt bei den kommenden Planungen mit dem Architektenbüro nicht aus den Augen verlieren: „Wir müssen schauen, dass die Wohnungen sozialverträglich gestaltet werden. Sie dürfen auch nicht zu groß sein, denn die Rente wird nicht mehr werden in den kommenden Jahren.“ „Wir brauchen eine gute Mischung“, sagte auch Torsten Bockholdt, 1. stellvertretender Bürgermeister.

Mit dem einstimmigen Beschluss der Gemeindevertreter Dobbertin wurde ein weiterer wichtiger Grundstein in Richtung Dorf im Dorf gelegt. Im kommenden Jahr kann, wenn alles gut geht, das große Buddeln auf dem 2. Bauabschnitt weitergehen.

 

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