dobbertins galerie : Dobbertins Reise durch die Jahre

Besonderes Foto in der Dauerausstellung: Gruppenfoto der Kleinkindschule in Dobbertin – aufgenommen 1924.   Repro: marco hempel
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Besonderes Foto in der Dauerausstellung: Gruppenfoto der Kleinkindschule in Dobbertin – aufgenommen 1924. Repro: marco hempel

Dauerausstellung in neuer Galerie hinterm Gemeindezentrum im Park führt Besucher zu den Anfängen des Klosterdorfs

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01. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Lediglich zwei Namen fehlen auf dem Gruppenfoto der Dobbertiner Kleinkindschule. Aufgenommen 1924. Die Fotografie hängt in der neuen Dobbertiner Galerie hinter dem Gemeindezentrum im Park; es ist eines der Aufnahmen, die bei der Eröffnung der Dauerausstellung besonders interessiert angeschaut wurden. Der ein oder andere Dobbertiner hat sich oder andere wiedererkannt. Horst Tober, bei der jüngsten Jahres- und Wahlversammlung des Kultur- und Heimatvereins Dobbertin e.V. erneut zu dessen Vorsitzenden gewählt, zeigt sich besonders stolz auf diese Ausstellung. Sie ist eine Zeitreise durch Dobbertins Geschichte – angefangen 1220. „Die Klostergründung ist nicht genau nachweisbar. Doch wir gehen davon aus, dass es 1220 gewesen ist. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters ist allerdings auf 1231 datiert“, erklärt der Vereinsvorsitzende.

Urkunden, alte Karten, Zeichnungen, Fotografien – Dobbertins Geschichte mit 40 Werken dargestellt. Eine Reise durch Raum und Zeit. Anteil daran hat auch Marco Hempel, dem Geschäftsführer und Inhaber des Medienhauses Dobbertin (mhd). „Ohne Marco hätte das alles hier nicht funktioniert“, erwähnt Horst Tober lobenswert. „Ohne deinen Elektriker auch nicht“, wirft Marco Hempel ein. Unter einem schwarzen Zeitstrahl hängen zahlreiche Fotografien, allesamt gescannt und bearbeitet vom jungen Dobbertiner Unternehmer. „Teilweise waren die Bilder so winzig. Das ist schon eine Herausforderung“, erläutert Marco Hempel. Dennoch: Geklappt hat alles. Das beweist die Ausstellung in der Dobbertiner Galerie. Dieses kulturelle Kleinod soll nicht nur Galerie sein, sondern auch Veranstaltungsort. So stellt es sich der Kultur- und Heimatverein vor. Um die Galerie auch im kommenden Jahr regelmäßig zu öffnen, werden immer wieder ehrenamtliche Mitstreiter gesucht. Die sucht der Verein so oder so. Vor allem für die Vereinsführung. „Es wird Zeit, dass wir jemanden Jüngeres finden“, sagt Horst Tober. Bei der jüngsten Wahlversammlung hat das leider noch nicht funktioniert. Doch der Kleestener arbeitet weiter an seiner Nachfolge. Zumindest war eines erfolgreich: In den Vorstand sind gleich zwei junge Frauen gewählt worden, die sich jetzt auch in den Arbeitsgruppen des Vereins engagieren werden. „Wir haben jetzt insgesamt sieben Arbeitsbereiche“, erklärt Horst Tober. Kulturausstellungen und Galerie ist eine davon. „Wir suchen noch ein paar Mitstreiter, die vor allem während der Tourismussaison die Galerie betreuen“, erzählt der Vereinsvorsitzende und wirbt zugleich für den Verein, der mittlerweile 74 Mitglieder zählt.

Der Dobbertiner Kultur- und Heimatverein ist eine feste Institution im Klosterdorf. Sie organisieren Veranstaltungen, Feste, Ausstellungen... Auch im kommenden Jahr soll das weitergehen. Ideen gibt es unzählige – auch für das Jubiläumsjahr 2020. Dann geht die Geschichte Dobbertins durch Raum und Zeit weiter.

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