Plau am See : DNA-Treffer nach drei Jahren

Polizei sucht 27-Jährigen, der in Plau Bootsmotoren gestohlen haben soll

svz.de von
18. Mai 2019, 05:00 Uhr

Eine Erfolgsmeldung von der Polizei: Nach knapp drei Jahren steht der Diebstahl von sieben Bootsmotoren in Plau am See kurz vor der Aufklärung. Ein DNA-Spurenabgleich führte die Kriminalpolizei auf die Spur eines heute 27-Jährigen. Dem Mann wird nun vorgeworfen bei elf Diebstählen an Bootsanlegern im September 2016 am Plauer See beteiligt gewesen zu sein, bei denen sieben, zum Teil teure Außenbordmotoren gestohlen wurden. Zudem sind bei den anderen vier Diebstählen maritime Gegenstände entwendet worden. Die Kriminalpolizei schätzt den damals entstandenen Schaden auf 16 000 Euro.

Bei der Spurensuche am Tatort fand der Kriminaldauerdienst seinerzeit DNA-Material des mutmaßlichen Täters, das zur kriminaltechnischen Auswertung ins Landeskriminalamt gebracht wurde. Allerdings war ein Abgleich in der DNA-Datenbank zunächst nicht möglich, da keine Vergleichsspuren vom Verdächtigen vorhanden waren.

Der Fall bekam erst eine Wende, als der Mann wegen einer anderen Straftat erkennungsdienstlich behandelt wurde. Dabei ist ihm auch eine DNA-Probe entnommen worden, die nun mit der in der Datenbank erfassten Probe verglichen werden konnte. Dabei zeigte sich eine Übereinstimmung mit der im September 2016 in Plau gesicherten Spur, die dem 27-Jährigen eindeutig zugeordnet werden konnte. Die Ermittlung in den Plauer Fall werden nun wieder aufgenommen werden. Der Beschuldigte hält sich derzeit nicht in Mecklenburg- Vorpommern auf. Unklar ist derzeit noch, ob der Tatverdächtige Komplizen hatte.

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