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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

16. Dezember 2017 | 21:33 Uhr

Förderverein Kuppentin : Dieser Abschied fällt schwer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Mit Ende dieses Monats geht die Zeit als Bufdi des Kuppentiner Museums für Hannelore Weiland zu Ende. Nachfolger wird gesucht

von
erstellt am 12.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Dieser Abschied fällt Hannelore Weiland besonders schwer – nach drei Jahren hört die ehemalige Lehrerin im Dorfkirchengeschichtsmuseum Kuppentin auf. Ihre Zeit als Bufdi – Bundesfreiwilligendienstlerin – endet diesen Monat. Doch ein Abschied für immer wird es nicht werden. Hannelore Weiland bleibt dem Förderverein erhalten. „Ich bin im Förderverein Mitglied, bin dort Schriftführerin. Das werde ich auch bleiben“, erzählt sie.

Vom ersten Tag an hat die Kuppentinerin den Aufbau des Museums miterlebt. In den Regalen stehen hunderte von Büchern – Interessantes zu Persönlichkeiten. Im ersten Raum steht eine Holzfigur – gekleidet wie ein Pastor. „Das ist mein Lieber“, sagt sie. Wehmütig sei sie auf jeden Fall. Hat sie in den vergangenen drei Jahren doch im ehemaligen Pfarrhaus von Kuppentin eine Menge erlebt. Das hofft Hannelore Weiland jetzt auch für ihren Nachfolger. „Ich habe bei meinen Führungen nie ein böses Wort gehört. Alle haben meine Erzählungen mit Interesse verfolgt.“ Auch Hannelore Weiland hat dabei einiges erfahren, einiges gelernt. Aus allen Himmelsrichtungen sind bereits Besucher ins Kuppentiner Museum gekommen – aus der näheren Umgebung, wie aus den alten Bundesländern. Ganz besonders in Erinnerung werden Hannelore Weiland aber solche Besucher bleiben, die von ganz weither gekommen sind. Einige aus Frankreich, Holland, Schweiz, Schweden... Wiederum andere aus Australien, Amerika, Brasilien, Kanada... „Mein Englisch ist nicht das beste, aber es hat immer alles geklappt.“ Fremdsprachliche Führungen und große Gruppen – das waren Hannelore Weilands größten Herausforderungen, die sie gemeistert hat.

Wenn es keine Führungen im Museum gab, hat Hannelore Weiland hier und da Hand angelegt. Doch ihr Bundesfreiwilligendienst spielte sich in den vergangenen drei Jahren nicht nur in Kuppentin ab. „Ich habe alles mitgemacht bei den Seminaren für Bufdis. Ich bin dem Verantwortlichen bei der Diakonie, Arne Draeger, sehr dankbar. Er wird mir immer ein Freund bleiben.“

Bevor ihre Bufdi-Zeit endet, möchte Hannelore Weiland noch helfen, einen Nachfolger zu finden. Deshalb wird sie auch dabei sein, wenn sich jemand die Einrichtung anschauen möchte; Schnuppertage werden angeboten. Auch sonst wird Hannelore Weiland dem Museum nicht den Rücken zuwenden. „Ich werde helfen, wo ich kann.“ Engagiert wird die Rentnerin auch in Zukunft bleiben – ob im Förderverein, Kirchgemeindrat, Chor oder beim Weltgebetstag für Frauen.

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