Gnevsdorf : Die Wege waren der Mittelpunkt

Am Ende eines Weges kann es eine Belobigung geben.
Am Ende eines Weges kann es eine Belobigung geben.

Gnevsdorfer Familiengottesdienst einmal anders. Seine Angebote waren Abwechslung für Groß und Klein

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07. Juli 2014, 22:00 Uhr

Viele Wege führen nach Rom, heißt es landläufig und diese Wege, im eigentlichen und im übertragenen Wortsinn bildeten am Sonntag den Mittelpunkt des Familiengottesdienstes. Pastorin Verena Häggberg und Gemeindepädagogin Eva Schweinert haben diesen gemeinsam gestaltet und die Puppen Lucy und Theo zum Teil sprechen lassen. Statt der üblichen Predigt gab es kleine Spiele, die jeweils die Kinder, Eltern und Großeltern getrennt absolvierten. „Gott weist uns zwar den Weg, doch die Entscheidung, ob und welchen wir gehen, bleibt uns Menschen überlassen“, sagt die Pastorin. Dabei kann es auch passieren, dass wir im Leben durchaus mal einen falschen Weg einschlagen oder uns in die Sackgasse führen lassen. „Doch dann gilt es, sich neu zu entscheiden und das unabhängig vom Alter“, hieß es weiter und „für die Christenlehrekinder ist ein neuer Weg zum Beispiel der Weg in die kommenden Konfirmandenstunden“, meinte die Pastorin. In der Kirche waren verschiedenfarbige Wege markiert und nun musste ein jeder selbst entscheiden, welchen er nimmt. Nur ein Weg führte dabei zu einer kleinen Schatztruhe, dessen Inhalt am Ende verteilt wurde.

Ein weiterer Weg führte an diesem Tag von der Kirche zum Pfarrhof und hier war es relativ leicht, sich für diesen zu entscheiden. Dort präsentierte die Gnevsdorferin Alexandra Krüger ihre kleine Indianershow und heimste viel Beifall für ihre Präsentation ein. Sie spielt derzeit u.a. auch bei der Müritz-Saga in Waren Müritz mit und hatte dort am Wochenende ebenfalls erfolgreiche Premiere. Auch für die Kinder gab es etliche Stationen, die der Kreativität und dem Spaß viel Spielraum einräumten. Bei herrlichem Sonnenschein und dem einen oder anderen schattigen Plätzchen ließ es sich an diesem Nachmittag bei Grillfleisch, Kaffee und Kuchen bestens aushalten. So wurde dieser Gottesdienst das, was er sein sollte: eine echte Feier für die ganze Familie.


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