Techentin : Die Tradition der Obstbaumpflege

Obstbaum-Spezialist Ingmar Kruckelmann in Aktion
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Obstbaum-Spezialist Ingmar Kruckelmann in Aktion

Heimatvereins Wendisch Waren-Woosten und der Naturpark Nossentiner/Schwinzer setzen sich gemeinsam für die „Riesen“ ein

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20. November 2017, 20:45 Uhr

Noch vor wenigen Jahrzehnten hatte wohl beinahe jede Familie in unseren Dörfern auf ihren Grundstücken alte Obstbäume stehen und es war selbstverständlich, diese auch regelmäßig zu schneiden, um stabile Obsterträge zu bekommen. Leider ist das Wissen, wie man diese Bäume richtig pflegt, vielerorts verloren gegangen. Was sehr schade ist.  Denn  schnell ist dann häufig die Entscheidung da, die wertvollen Bäume zu fällen und z.B. durch Rasen zu ersetzen. Aber gerade alte Obstgehölze sind eine Zierde in der Landschaft, haben oftmals eindrucksvolle Baumgestalten, gehören seit alters her zum Bild mecklenburger  Dörfer, bieten wertvollen Lebensraum für zahlreiche Lebewesen und bringen überdies auch noch Obst-Ertrag.

Die Mitglieder des  Heimatvereins Wendisch Waren-Woosten und der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide haben sich am letzten Wochenende der Pflege alter Obstbäume gewidmet. Mit dem Obstbaum-Spezialisten Ingmar Kruckelmann aus Neschow wurde neben den theoretischen Grundlagen insbesondere die Ansprache der Bäume und der Erhaltungsschnitt von alten Obstbäumen demonstriert und geübt.  Trotz widrigster Wetterbedingungen am Samstag wurden auf den Gehöften gleich mehrerer Einwohner in Wendisch Waren die Obstgehölze geschnitten. Für ein deftiges Mittagessen und heiße Getränke sorgte der Heimatverein. Übrigens: Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide ist Mitglied des Streuobstnetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern, dem diesjährigen Gewinner des Umweltpreises des Landtages.

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