7. Plauer Gesundheitsmarkt : Die Kaiserin der Heilpflanzen hilft

<fettakgl>Von Innen gesund werden mit Aloe Vera:</fettakgl> Dafür stehen Antje Berendt und Jürgen Schermesser. Sie vertrauen auf die Heilkraft dieser Pflanze. <fotos>Sabrina Panknin</fotos>
1 von 3
Von Innen gesund werden mit Aloe Vera: Dafür stehen Antje Berendt und Jürgen Schermesser. Sie vertrauen auf die Heilkraft dieser Pflanze. Sabrina Panknin

Der 7. Plauer Gesundheitsmarkt in der Klüschenbergschule Plau am See ist wieder einmal ein voller Erfolg gewesen. Zahlreiche Besucher erstürmten das Atrium schon am frühen Morgen. Ein Thema war Aloe Vera.

svz.de von
11. März 2013, 09:53 Uhr

Plau am See | In einem satten Grün erstrahlt sie von dem Plakat, mit kleinen feinen Spitzen am äußeren Rand der Blätter. Kerzengerade erstrecken sie sich empor, die Blätter der Aloe Vera. In großen weißen Buchstaben steht es auf dem Banner: Gesund mit Aloe Vera. Jürgen Schermesser und Antje Berendt stehen dazu. Sie wissen, warum die Aloe Vera auch die Kaiserin unter den Heilpflanzen ist. "Die Pflanze hilft bei mehr als 60 Krankheiten. Doch eines muss jeder wissen: Sie wird zusätzlich eingenommen, die Aloe Vera ist kein Ersatz für Medikamente", erzählt Jürgen Schermesser aus Krakow am See. Seit sieben Jahren vertreibt der gelernte CNC-Dreher dieses Naturprodukt, ob als Creme für die äußere Anwendung oder als Saft für die innere. Hauptsache es hilft - und das tut es. Das zeigen diverse Erfahrungsberichte, die Jürgen Schermesser am Wochenende zahlreichen Besucher des 7. Plauer Gesundheitsmarktes im Atrium der Klüschenbergschule präsentierte. "Aloe Vera dreimal täglich als Kur angewendet, wirkt Wunder. Ziemlich viele Leute nehmen seit mehreren Jahren die unterschiedlichsten Tabletten, das geht irgendwann auf die Nieren. Ich hatte mal einen Kunden, der zur Dialyse musste. In Absprache mit seinem Arzt trank er diese Aloe-Vera-Kur und er musste nicht mehr zur Dialyse. Es hilft wirklich", sagt Jürgen Schermesser.

Der Krakower ist über eine Nachbarin auf die Produkte mit Aloe Vera aufmerksam geworden. "Ich als Mann Kosmetik vertreiben, das geht gar nicht, dachte ich am Anfang. Aber jetzt sind die Aloe-Vera-Produkte zu meinem Steckenpferd geworden."

Gemeinsam mit Antje Berendt informiert er die Besucher beim Plauer Gesundheitsmarkt, der bereits zum siebten Mal vom Kneipp Verein organisiert wurde. "Aloe Vera ist auch super als Nahrungsergänzung einzusetzen. Ich biete Produkte an, Shakes, Suppen und vieles mehr, mit denen die Kunden auch kochen können", erklärt Antje Berendt. Eine individuelle Beratung bieten beide an, denn das ist ausschlaggebend im richtigen Umgang mit Aloe Vera. "Allergiker können uns zum Beispiel ihren Allergiepass kopieren und wir schicken diesen zum Produzenten. Wenige Tage später kommt die Antwort zurück, welche Kosmetika mit Aloe Vera für den Allergiker infrage kommen", verdeutlicht Jürgen Schermesser den Service.

Doch nicht allein schöne und gesunde Haut ist wichtig, sondern auch die richtige Ernährung. "Ich selbst habe mit einer Ernährungsumstellung 30 Kilogramm abgenommen", verrät Antje Berendt. Doch wichtig dabei ist, was gegessen wird. "Verzichten soll niemand. Doch sollte jeder wissen, was für seinen Körper gut ist und was nicht. Es gibt gute und schlechte Kohlenhydrate zum Beispiel", weiß Antje Berendt. Die schlechten Kohlenhydrahte sind zum Beispiel Nudeln oder Basmati-Reis. Die machen auf Dauer dick. Grüne Bohnen oder Auberginen sind gute Kohlenhydrate. Sie haben einen niedrigen glykämischen Index, d.h. der Blutzuckerspiegel steigt nicht so hoch an, als wenn Kartoffeln verzehrt werden. Denn ein hoher Blutzuckerspiegel lässt die Fettpolster wachsen. Das soll mit einer bewussten Ernährungsumstellung verhindert werden.

Wie hoch der jeweilige Blutzuckerspiegel ist, konnten die Gäste des Plauer Gesundheitsmarktes am Sonnabend gleich vor Ort einmal testen lassen. "Zucker ist sehr gefährlich", weiß Schwester Elisabeth Kasch von der Diakonie Sozialstation. Mit einem kleinen Piks im Ohr nimmt sie bei Brunhilde Gentzsch aus Plau am See einen Tropfen Blut ab. Ein kleines graues Messgerät zeigt nun den Zuckerwert im Blut an. "5,7 Millimol - das ist super. Sie können zwei Stücke Kuchen essen", sagt Elisabeth Kasch und lächelt die Plauerin an. Zwischen 4,8 und 6,8 Millimol Blutzucker ist in Ordnung. Alles darüber kann zu gefährlichen Krankheiten führen. "Diabetes kann zu so vielen Spätfolgen führen. Das Tückische an dieser Krankheit ist einfach, dass es viele zu spät merken", verdeutlicht Schwester Elisabeth Kasch und rät jedem regelmäßig seinen Blutzuckerspiegel zu messen.

Wer jetzt schon etwas ändern will, kann auf die Kaiserin der Heilpflanzen zurückgreifen: Aloe Vera ist ein Naturprodukt, das hilft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen