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18. Oktober 2017 | 23:59 Uhr

Deutsche Titelkämpfe in Plau

vom

svz.de von
erstellt am 03.Okt.2012 | 06:36 Uhr

Plau am See | Der Kapitän des Fahrgastschiffes, der gestern Vormittag viele Gäste an Bord hatte, zeigte dem Plauer Hafenmeister Bernd Schlefske drei Finger. Dass heißt: Noch drei Minuten, dann drehe ich das Schiff auf dem Eldekanal in Richtung See uns starte meine Tour. Die 420er-Segler, die gerade aus dem gegenüber liegenden Hafen ausliefen, mussten sich beeilen, um noch vor dem Fahrgastschiff den Kanal zu erreichen. Schön aufgereiht wurden die Besatzungen von kleinen Motorbooten und Schlauchbooten bis auf den See geschleppt, ehe die Segel gesetzt wurden.

Als der Kapitän des Ausflugsschiffs über den Plauer See fuhr, hatten sich die meistern Segelboote schon um das Startschiff versammelt. Denn gegen 11 Uhr sollte das Signal zur ersten Wettfahrt der Internationalen Deutschen Meisterschaft der 420er ertönen. "Von den 104 angemeldeten Mannschaften sind 102 heute am Start", erklärt Wettfahrtleiter Holger Dahnke vom Plauer Wassersportverein. Der Gastgeber hat übrigens zwei Eisen im Feuer: Die Geschwister Matti und Finja Cipra und das Duo Theres Dahnke und Lea Plischkaner. Sie starteten beide am ersten Regattatag in der zweiten Gruppe. "Das hat nichts zu sagen", weiß Dahnke, denn "morgen werden die Gruppen neu ausgelost und erst nach der sechsten Wettfahrt geht es nach der erreichten Leistung in der Gold- oder Silbergruppe weiter". Insgesamt zwölf Wettfahrten sind bis zum Sonnabend geplant. Am Abend werden dann die Sieger und Platzierten geehrt, bevor die große Meisterschafts-Party die Titelkämpfe beendet.

Die Cipra-Crew zeigte gleich im ersten Rennen der Konkurrenz das Heck und siegte. Im zweiten Durchgang lagen die PWV-Segler ebenfalls in Front, doch hatten die scharfen Augen der Jury einen Fehlstart erkannt - Disqualifikation. Da aber jede Crew ein Streichergebnis hat, ist das noch nicht so schlimm. "Bei Theres und Lea gab es technische Probleme", so Holger Dahnke, "aber das wird schon", ist er optimistisch für den weiteren Verlauf der Meisterschaft.

Optimistisch stimmte gestern auch das Wetter, denn bei etwa vier Windstärken waren die Bedingungen optimal. Wenn alles klappt, gehen die Segler heute zu weiteren drei Wettfahrten auf den Plauer See.

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