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Erotische Kulinarien in Plau am See : Den Freischütz frivol zelebriert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Bei den erotischen Kulinarien im Plauer „Parkhotel Klüschenberg“ kommt auch in der 16. Spielsaison der Genuss nicht zu kurz

„Der Freischütz“ – als romantische Oper von Carl Maria von Weber, als Opernparodie, DEFA-Film, Musical, TV-Produktion und nicht zuletzt als erzählerische Umrahmung für ein Sieben-Gänge-Menü: Das Plauer Parkhotel „Klüschenberg“ hatte auch für die 16. Spielzeit seiner erotisch angehauchten Kulinarien keine Mühen gescheut. Die 80 Gäste wurden von zwei Mädels in Böhmerwald-Trachten und dem Teufel Samiel höchstpersönlich mit Cocktails auf den bevorstehenden Genuss für Augen, Ohren und Gaumen eingestimmt.

Hausherr Ernst Gotzian begrüßte das Publikum mit wohlgelaunten Worten. Unter seiner Anleitung hatten sich die Küchen- und Restaurant-Fachkräfte zusammengetan, um mit ihrem Können sämtliche Sinne anzuregen. Zu jedem Gang steuerte eine Köchin oder ein Koch frivole Verse bei. Vanessa Schatlowski erzählte deftige Witze, Ulrike Radlinski ließ die Handlung der Oper lebendig werden, Mara Steinweg als Teufel Samiel trug in Reimform erotische Geschichten vor. Als Resteverwerter von Petrus sah sie ihre Rolle, eher frivol als boshaft. „Wenn die Menschen wüssten, wie es im Himmel zugeht, würden sie sich um einen Platz bei mir reißen.“

Teuflisch raffiniert nach dem Aperitif kam die Vorspeise mit mariniertem Ziegenfrischkäse daher, angerichtet auf Rote Beete-Apfel Tartar. Dazu reichte das emsige Restaurant-Team einen grünen Veltiner-Wein. Schnellen Schrittes, meist in geschlossener Formation und mit frechen Versen brachte es die sieben Gänge reibungslos auf die acht festlich dekorierten Tische. Eine Rehfleischsuppe leitete über zur Forellen-Praline, die auf Gemüseweizen angerichtet und geschmacklich mit einer Hagebutten-Buttersauce verfeinert war. Die nachfolgenden Eierteigtaschen waren mit Kaninchenragout gefüllt und mit Mangold und süß-sauren Pilzen dekoriert. Als Getränk kam hierzu ein Rosé aus Franken uns Glas. Mit einem Hefeweizen-Blaubeeren-Sorbet mit Holunder-Essenz und Zimtbirnenschaum wurde der Gaumen auf die gefüllte Maishähnchenbrust vorbereitet. Sie kam deftig daher, mit einer Starkbier-Sauce, Gewürzkarotten und Kartoffelrouladen. Im Glas leuchtete dazu ein württemberger Schwarzriesling. Ein geschmackliches Feuerwerk aus Süßigkeiten wie Mohnparfait in Marzipan, Preiselbeer-Eistalern, Pflaumengeleepralinen und eine Zweigelt-Beerenauslese krönte das Menü.

Im März zelebriert das Parkhotel die vier restlichen erotischen Kulinarien dieser Spielzeit. Informationen dazu finden sich im Internet unter www.klueschenberg.de. Danach beginnt schon die Vorsaison, die der Plauer Gastronomie und Hotellerie erfahrungsgemäß mehr Gäste als in den Wintermonaten beschert.

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