Landtagswahl -Direktkandidat von Westarp : Dem Land eine Perspektive geben

Mischt sich ein, kämpft für mehr Gerechtigkeit: Gustav Graf von Westarp kandidiert für die „Freien Wähler“.
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Mischt sich ein, kämpft für mehr Gerechtigkeit: Gustav Graf von Westarp kandidiert für die „Freien Wähler“.

Der Goldberger Gustav Graf von Westarp kandidiert bei der Landtagswahl im Wahlkreis 32 für die „Freien Wähler“

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28. August 2016, 09:00 Uhr

Politisch aktiv, das war Gustav Graf von Westarp schon immer. Er flachst: „Schon in der Wiege habe ich mich engagiert.“ Ganz so ist es dann doch nicht gewesen. Doch als Schüler schon hat er seine ersten Demonstrationen organisiert.

Geboren 1948 in Hannover, aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Abitur geht Gustav Graf von Westarp nach Tübingen, studiert Biologie. Schließt es mit Diplom ab. Damals war die Biologie noch nicht so gefragt wie heute. Deshalb zieht es ihn zuerst in den Schuldienst. Zwei Jahre lang unterrichtet Gustav Graf von Westarp Biologie. „Allerdings war das nicht mein Ding“, sagt er ganz ehrlich. Schnell ändert er etwas. Seine Maxime bis heute: „Was ich nicht mit Überzeugung und Erfüllung mache, mache ich nicht weiter.“ Anschließend arbeitet er im Qualitätswesen, bildet sich weiter, studiert Qualitätsmanagement und wechselt ins Ruhrgebiet.

Dort bleibt er bis nach der Wende. Entdeckt dann Mecklenburg-Vorpommern. „Seit 25 Jahren lebe ich nun schon hier.“ Zehn Jahre sind es bereits auch in Goldberg. In der Mildenitzstadt engagiert er sich ebenfalls politisch, ist Mitglied in der Stadtvertretung. Seine Motivation ist bis heute gleich geblieben – er wolle Gerechtigkeit. Dafür setzt sich Gustav Graf von Westarp ein – mittlerweile auch kreispolitisch.

Für die „Freien Wähler“ kandidiert der Goldberger nun im Wahlkreis 32 für den Landtag. Er wolle etwas bewegen, beeinflussen. Aber ideologiefrei bleiben, deshalb ist Gustav Graf von Westarp Mitglied bei den „Freien Wählern“. „Uns geht es um Sachargumente, losgelöst von irgendwelchen Ideologien.“ Wenn er gewählt wird, will er einiges verändern und schaffen: Gerechtigkeit, Transparenz und Bürgerbeteiligung sind die Schlagworte. „Das hört sich ziemlich dünn an nur so als Schlagworte.“ Dahinter verbirgt sich für Gustav Graf von Westarp ein echtes Mitspracherecht für Gemeinden, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien. „Wenn Großansiedlungen besprochen werden, werden Gemeinden angehört, die Stellungnahmen werden abgewogen, aber inwiefern diese berücksichtigt werden, erfährt niemand. Das muss sich ändern.“ Kritisch beäugt wird von den Freien Wählern noch immer das Kommunale Abgabengesetz sowie die Sanktionen gegenüber Hartz-IV-Bezieherin. „Eine Grundsicherung muss her.“

Sein großer Gerechtigkeitssinn leite ihn. Vor allem wolle er „dem Land eine Perspektive geben.“ Die Potenziale fördern, dem ländlichen Raum wieder eine Chance geben. „Derzeit verfolgt die Politik das Ziel, den ländlichen Raum immer mehr auszudünnen. Das geht nicht.“ Bei all diesen Prozessen wolle Gustav Graf von Westarp auch die Bürger mehr beteiligen.

Der Goldberger versucht sich immer eine Meinung zu bilden, sein Wissensdurst ist groß. „Meinen wachen Verstand habe ich schon während meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung geschärft.“ Das solle auch in Zukunft so bleiben. Schließlich habe er noch einiges vor in seinem Leben – privat wie beruflich. Beides gehört für Gustav Graf von Westarp zusammen. Einmischen wolle er sich, wenn andere es nicht machen – auch im Landtag.  

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