Vereinswesen : Dankbar für freiwilligen Einsatz

An der Vereinsgründung nahmen unter anderem 33 Einwohner teil.  Fotos: Wolfram Hennies
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An der Vereinsgründung nahmen unter anderem 33 Einwohner teil. Fotos: Wolfram Hennies

Ein neuer Feuerwehrförderverein wurde in Ganzlin gegründet. Der Vorstand sieht Einrichtung als Bindeglied zwischen Wehren, Betrieben und Einwohnern.

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01. November 2017, 21:00 Uhr

33 Einwohner – unter ihnen auch Bürgermeister Jens Tiemer – kamen dieser Tage zusammen, um einen Verein zur Förderung des örtlichen Brandschutzes zu gründen. In seiner einstimmig angenommenen Satzung heißt es zum Zweck des Vereins, dass er sich die Aufgabe stelle, „den Feuerwehrgedanken zu fördern und die Gemeindewehr in ihren Aufgaben zu unterstützen“.

Gemeindevertreter Hans-Heinrich Jarchow, der die Versammlungsleitung übernommen hatte, erinnerte, dass nach fast drei Jahren Anlaufzeit mit vielen Vorgesprächen, die Amtsvorsteher Paul Schulz geführt hatte, nun endlich die Gründung erfolge: „Viele Einwohner wollen damit ihre Verbundenheit und Dankbarkeit ausdrücken, dass es Kameraden gibt, die bei Bränden, Sturmschäden und Unfällen in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich tätig werden und sich einsetzen. Dies möchten wir unterstützen.“ Jarchow stellte klar, dass die Mitgliedschaft im Feuerwehrförderverein unabhängig vom Mitwirken in der jeweiligen freiwilligen Feuerwehr ist. Die Kameraden müssen auch nicht unbedingt Mitglied im Verein werden. Es gebe unabhängig davon finanzielle Aufwendungen, die gerade in Zeiten knapper Kassen von der Kommune leider nicht übernommen werden dürfen oder können. Der Förderverein schließe diese Lücke und sorge für eine ausgewogene Unterstützung der Arbeit der Feuerwehr.

Nachdem die Aufnahmeanträge ausgefüllt waren, wurden die Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt: Vorsitzender ist Hans-Jürgen Wiese, Stellvertreter Hans-Heinrich Jarchow, Schriftführerin Rita Langmann, Kassenwartin Kerstin Münchow. Hans-Jürgen Wiese sagte in seinem Schlusswort: „Wir freuen uns, dass so viele Einwohner aus den Ortsteilen erschienen sind und so dokumentieren, dass das, was unsere Kameraden leisten, aller Ehren wert ist. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den Wehren, den Betrieben und Einwohnern.“ Unter dem Schmunzeln der Anwesenden fügte Wiese hinzu: „Übrigens freue ich mich auch über die 50 Prozent Frauenquote in unserem Vorstand.“

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