Zweite Revision eingelegt : Busbrandprozess geht in nächste Runde

Durch Brandstiftung gingen die Busse eines Nahverkehrsunternehmens in Parchim in Flammen auf.
Durch Brandstiftung gingen die Busse eines Nahverkehrsunternehmens in Parchim in Flammen auf.

Seit zweieinhalb Jahren werden die Vorfälle aus dem Januar 2012 verhandelt / Jetzt legt Anwalt die zweite Revision ein

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04. März 2015, 21:00 Uhr

Wie gestern zu erfahren war, wird der Busbrandprozess um den Brand der Parchimer Busse des Reisedienstes am 6. Januar 2012 möglicherweise neu aufgerollt. Der Parchimer Rechtsanwalt Tobias Schiener hat im Namen seines Mandanten Daniel S. Revision gegen das Landgerichtsurteil eingelegt. „Insbesondere geht es erneut um die Höhe des Strafmaßes und um die Bewertung des Geständnisses meines Mandanten und der Aussagen des Zeugen Michael M.“, so der Rechtsanwalt. Allerdings muss nun die schriftliche Urteilsbegründung vom Schweriner Landgericht abgewartet werden, um dann die Revision ausführlich begründen zu können. Einen Entscheid dazu wird dann der Bundesgerichtshof fällen müssen. Es ist dies bereits die zweite Revision in diesem seit September 2012 andauernden Prozess. Im ersten Urteil des Landgerichts wurde Daniel S. am 24. Mai 2013 zu drei Jahren und sechs Monaten wegen Brandstiftung verurteilt. Gegen dieses Urteil wurde Revision eingelegt und vom Bundesgerichtshof stattgegeben und an das Landgericht zur erneuten Verhandlung verwiesen. Bei diesem Prozess in der vergangenen Woche wurde das neue Strafmaß verkündet, welches zwei Monate unter dem ersten Urteil lag. (SVZ berichtete).

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