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bewerbungsfrist beendet : Bürgermeisterwahl: Kampf hat begonnen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Geheimnis um Kandidaten teilweise gelüftet / Am 26. April wird gewählt

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Punkt 18 Uhr am Donnerstagabend mussten die Unterlagen für die Bürgermeisterwahlen in den Rathäusern von Lübz und Plau am See vorliegen. Am 26. April dieses Jahres wird in den beiden Städten ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.

Jetzt wird es spannend. Während in Lübz und auch in der Kreisstadt Parchim das Geheimnis um die Kandidaten bereits gelüftet wurde, sieht es in Plau am See ein bisschen anders aus. Sicher ist, dass sich Norbert Reier (Die Linke) zur Wiederwahl stellen wird. Bei einer Zusammenkunft der Parteibasis vor Ort haben sich die Links-Politiker erneut auf den langjährigen Plauer Bürgermeister geeinigt (wir berichteten). Wer gegen Norbert Reier allerdings antreten wird, bleibt im Luftkurort noch ein Geheimnis. Streng geheim lautet hier das Motto. Sicher ist nur eines: Es haben sich zwei Gegenkandidaten beworben. Doch die endgültige Entscheidung trifft der Wahlausschuss. „Dieser tagt am Dienstag um 17 Uhr“, erläutert Plaus Hauptamtsleiterin Sabine Henke. „Erst dann, wenn alle Unterlagen gesichtet und kontrolliert sind, wird der Wahlausschuss entscheiden, wer auf die Wahllisten kommt“, sagt Sabine Henke weiter.

In Lübz dagegen treten aller Voraussicht nach zwei Frauen gegeneinander an. Amtsinhaberin Gudrun Stein (CDU) wird sich auch am 26. April zur Wiederwahl stellen. Doch nicht allein: Astrid Becker (Die Linke) will es ebenfalls versuchen. Auch sie stellt sich zur Wahl. Die Parteibasis der Linken in Lübz hatte getagt und sich einstimmig für Astrid Becker als Bürgermeisterkandidatin entschieden. Doch auch hier – ähnlich wie in Lübz – steht die endgültige Entscheidung noch aus. Der Lübzer Wahlausschuss kommt ebenfalls am Dienstag, 17. Februar, um 17 Uhr im Bürgersaal des Rathauses zusammen. Erst dann entscheidet sich, ob die beiden Frauen zur Wahl zugelassen werden. Wenn Ja, dann hat Astrid Becker einiges vor: „Im Wahlkampf kommt es mir nicht darauf an, am Bestehenden zu mäkeln. Ich möchte Alternativen für die Zukunft der Stadt und des Umfeldes aufzeigen und so den gewählten Vertreterinnen und Vertretern sowie den Einwohnerinnen und Einwohnern mehr Entscheidungsmöglichkeiten bieten.“ Rückendeckung bekommt die amtierende Lübzer Bürgermeisterin auch vom CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten, Wolfgang Waldmüller: „Ich freue mich sehr über ihre Nominierung und ihre Bereitschaft, erneut für unsere Partei zu kandidieren.“ Amtskollege Norbert Reier will es in Plau am See ebenfalls erneut versuchen. Wie schon in den vergangenen Legislaturperioden setze Norbert Reier auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verwaltung. Auch wolle er weiterhin engagierte Bürger in den Ortsteilen des Luftkurortes unterstützen.

Welche Kandidaten letztlich auf dem Wahlzettel der beiden Städte stehen werden, das wird am Dienstagabend entschieden.

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