Kommunalpolitik : Brandschutz wird neu geplant

Zum Wohnungsbrand Anfang September in der Kreiener Straße wurde die Drehleiter der Parchimer Feuerwehr zur Hilfe geholt.
Zum Wohnungsbrand Anfang September in der Kreiener Straße wurde die Drehleiter der Parchimer Feuerwehr zur Hilfe geholt.

Gemeinden des Amtes Eldenburg Lübz übertragen die Erarbeitung an die Verwaltung. Mitte 2019 muss neues Konzept stehen

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14. Dezember 2017, 21:00 Uhr

Laut einem am 21. Dezember 2015 erlassenen Gesetz sind Kommunen dazu verpflichtet, den – so wörtlich – „abwehrenden Brandschutz und die Technische Hilfe“ sicherzustellen, wobei auch ihre Aufgaben definiert wurden. Eine entscheidende Neuerung besteht in der Vorgabe, eine detaillierte Planung auszuarbeiten und diese mit den amtsangehörigen Gemeinden sowie angrenzenden Ämtern abzustimmen. Hinzu kommen der Landkreis und für das Amt Eldenburg Lübz sogar noch Brandenburg als benachbartes Bundesland – überaus umfangreich also und zwangsläufig mit viel Arbeit verbunden, doch Thomas Rosenfeldt, als Bürgeramtsleiter beim Amt Eldenburg Lübz für dieses Thema zuständig, steht dahinter: „In diesem Fall bin ich von der Richtigkeit überzeugt, es macht Sinn.“

Fast alle zu ihm gehörenden Gemeinden (die Stadt Lübz seit Mittwochabend) haben dem Amt mittlerweile die Aufgabe übertragen, die vom Land geforderte „Brandschutzbedarfsplanung“ einschließlich regelmäßiger Aktualisierung (alle fünf Jahre) zu übernehmen. „In einer Ist-Ananlyse wird es darum gehen, die Größe der bestehenden Gefahrenpotentiale zu ermitteln und sie zu beurteilen“, erklärt Rosenfeldt.

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