Lübz : Blitz, Donner und Sturm beenden Sommernacht

Gegen 1.45 Uhr schlug der Blitz in das Umspannwerk Lübz ein.  Fotos: michael-günther bölsche
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Gegen 1.45 Uhr schlug der Blitz in das Umspannwerk Lübz ein. Fotos: michael-günther bölsche

Gleich mehrere Einsätze der freiwilligen Feuerwehren in der Region: Im Lübzer Umspannwerk schlug der Blitz ein.

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05. Juli 2015, 20:00 Uhr

In der Nacht zum Sonntag hat ein orkanartiger Sturm in der Region für einen Dauereinsatz der Kameraden der freiwilligen Feuerwehren gesorgt. Kaum ein Ort, in dem nicht die Sirene die Blauröcke zum Einsatz rief. Ob Parchim, Vietlübbe, Goldberg, Dobbertin, Dabel, Sternberg oder die anderen Orte - die Kameraden waren teils im Dauereinsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen.

In Lübz schlug gegen 1.45 Uhr der Blitz in das Umspannwerk der Wemag und verursachte einen Brand an den Transformatoren. 28 Kameraden der Lübzer Wehr mit ihren beiden Löschgruppen Broock und Lutheran waren im Einsatz, mussten jedoch erst auf den Techniker des Stromversorgers warten, damit dieser die Anlage stromlos schaltet.

Für die Kameraden der FFw Obere Warnow, die in Grebbin die 750 Jahrfeier tagsüber absicherten, gab es ab 23 Uhr auch kein Feiern, denn bis morgens 3.15 Uhr waren sie in Kossebade im Einsatz. Dort war in der Tannenbergstraße ein Baum auf ein Haus gefallen. Zum Glück wurde niemand verletzt. In Mestlin, wo sich etwa 270 Sportfreunde zum dreitägigen battle of the balls trafen und in Zelten übernachtete, gab es ebenfalls einige Sachschäden. Zelte und Pavillons flogen durch die Luft und so mussten viele Sportfreunde in ihren Autos statt in Zelten übernachten. Einige konnten auch im Sportlerheim die Nacht verbringen.

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