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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

11. Dezember 2017 | 06:49 Uhr

Zukunft schaffen : Bessere Ausbildungsreife erwartet

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

119 Betriebe im Landkreis bieten für junge Leute in diesem Jahr laut Kreishandwerkerschaft 160 Plätze für Start ins Berufsleben an

Zum Jahreswechsel waren bei den Handwerksbetrieben im Landkreis Ludwigslust-Parchim 240 neue Lehrverträge abgeschlossen, zehn mehr als Vorjahresvergleich. Das berichtete Kreishandwerksmeister Hans-Werner Mrowiec auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft des Bereichs Westmecklenburg-Süd in Spornitz. Laut aktuellen Umfragen bieten in diesem Jahr 119 Betriebe insgesamt 160 Ausbildungsplätze an. Bei 113 Handwerkern seien außerdem insgesamt 144 Praktikumsplätze vorhanden. Die Kreishandwerkerschaft, so Mrowiec, wolle zudem die Integration von Flüchtlingen unterstützen und für sie Praktikumsplätze anbieten. Die Praktikanten sollen sich aus dem Kreis der etwa 200 minderjährigen Flüchtlinge rekrutieren, die zur Zeit an den drei Standorten der beruflichen Schulen des Landkreises Deutschunterricht erhalten.

Bei den jüngsten Tarifverhandlungen seien die Ausbildungsvergütungen wie zum Beispiel im Elektrohandwerk in einem vernünftigen Umfang angehoben worden. „Im Bauhandwerk jedoch ist die Verhältnismäßigkeit im Vergleich zu anderen Innungen nicht gegeben“, kritisierte der Kreishandwerksmeister. Bereits im dritten Lehrjahr sei im Westen die Ausbildungsvergütung höher als der gesetzliche Mindestlohn von 1360 Euro. „Hier wäre es im Interesse unserer Betriebe richtiger gewesen, die Unterschiede zwischen Azubi Ost und West zu verringern.“ Mehr zum Thema und was sich die Kreishandwerkerschaft von der Landesregierung erwartet lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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