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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

19. November 2017 | 21:06 Uhr

Praktischer Einblick : Berufsvorstellung mit Selbsttest

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Berufliche Schule des KMG Klinikums Güstrow stellte Neuntklässlern der Plauer Klüschenbergschule den „Physiotherapeuten“ vor

Eine Kernaufgabe der Regionalen Schule besteht darin, die Schüler möglichst früh auf den Einstieg in die Berufswelt vorzubereiten. Das passiert über den Lehrplan in den Fächern, im berufspraktischen Unterricht und in den Betriebspraktika. Die Klüschenbergschule ist darüber hinaus immer bemüht, ihren Schülern auch praxisnah Hilfen für die Berufswahl zu vermitteln. Außerschulische Angebote werden darum sehr gern angenommen.

Und so kam die kürzliche Anfrage der Beruflichen Schule am KMG Klinikum Güstrow wie gerufen. In der letzten Unterrichtswoche vor den Ferien kam Christian Ladwig, Lehrer im Bereich Physiotherapie, mit einer Schülergruppe des zweiten Ausbildungsjahres an die Plauer Schule. In der Sporthalle erhielten die Schüler der neunten Klassen ein umfassendes Bild über Gesundheitsberufe, im Speziellen in der Fachrichtung Physiotherapeut/in. Außerdem bildet die Güstrower Einrichtung auch Gesundheits- und Krankenpfleger aus. Diese Berufsgruppen werden wegen des demografischen Entwicklung auch in Mecklenburg-Vorpommern eine immer größere Rolle spielen. Insofern ist es wichtig, dass die jungen Leute diese Berufswelt kennen lernen.

Zwei weitere Aspekte sprechen für diese Schule. Die jungen Erwachsenen können zur Ausbildung in der Heimat bleiben und – nicht zu vergessen – die Güstrower Schule ist eine staatliche Schule, das heißt die Ausbildung ist kostenfrei.

Nach einer kurzen Erwärmung, bei der sich Neuntklässler und Berufsschüler kennen lernten, ging es an die unterschiedlichen Stationen. In fünf Bereichen stellten die zukünftigen Physiotherapeuten den jüngeren vor, was dieser Beruf alles umfasst. Neben Anatomie und biochemischen Vorgängen im menschlichen Körper wurden die Elektrotherapie und die Sporttherapie theoretisch und praktisch vorgeführt bzw. ausprobiert. Die Schüler sahen auch, wie sich Inhalte aus dem Unterricht, die erst mal scheinbar nichts mit dem Körper zu tun haben, auch bei der Arbeit mit dem Menschen wiederfinden, z.B. das Hebelgesetz aus der Physik.

Die neunzig Minuten vergingen sehr schnell, es gab viele Eindrücke und auch einige nachdenkliche Gesichter. Nicht mehr lange, dann ist die Schulzeit vorbei. Und dann wartet das Arbeitsleben auf die Jugendlichen. Vielleicht konnte dem einen oder anderen mit dieser Veranstaltung eine Orientierungshilfe gegeben werden.

Ein herzlicher Dank geht an die Güstrower Schule für ihr Engagement.

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