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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 08:26 Uhr

Kandidatin : Berufspolitik zwischen Lübz und Berlin

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Karin Strenz tritt für die CDU im Wahlkreis 13 direkt an, um in den nächsten Bundestag zu kommen

Berufspolitik machen – das war Karin Strenz (CDU) nie in den Sinn gekommen. Jetzt sitzt sie seit mittlerweile acht Jahren im Bundestag für die Christdemokraten. Genau dort würde sie gerne auch kommende Legislatur sitzen. Sie selbst sagt von sich, sie sei nicht der typische Parlamentarier – weder männlich, noch Richter oder Rechtsanwalt. Ganz im Gegenteil – Karin Strenz ist Sozialpädagogin.

Geboren ist Karin Strenz 1967 in Lübz. In der Eldestadt wuchs sie nicht nur auf, ging hier auch zur Schule. Dann zog es die Christdemokratin nach Rostock und Magdeburg zum Studieren. Als Sonderschulpädagogin arbeitete Karin Strenz einige Jahre in Magdeburg. „Nach dem Mauerfall begannen meine Wanderjahre“, erzählt sie im SVZ-Gespräch. Dabei lernte sie ihren Mann kennen, in Frankfurt am Main. Er gab ihr damals den entscheidenden Schubs in die Politiker-Richtung.

Im Lübzer Rathaus hat die Politikerin nicht nur geheiratet, sondern auch ihre ersten Kontakte zur Politik geknüpft. „1998 bin ich ins Rathaus marschiert und habe die Bürgermeisterin – Gudrun Stein – gefragt, ob ich bei den Vorbereitungen zur Landtagswahl helfen kann.“ Gesagt, getan. Das Eis mit der Politik ist fortan gebrochen. Nur ein Jahr später kandidiert Karin Strenz für den Kreistag Parchim. Die Wahl gelingt. Nach und nach folgen weitere Ämter – stellvertretende Landesvorsitzende der CDU unter anderem. „Plötzlich machte ich Landespolitik.“ Bis dato aber noch alles ehrenamtlich. Dann folgt der Sprung in den Schweriner Landtag. „Allerdings nicht direkt“, räumt Karin Strenz ein. Ihr damaliger Konkurrent war der spätere Ministerpräsident Harald Ringstorff.

All das ist lange her. Karin Strenz arbeitet seit vielen Jahren in den Bundestagsausschüssen Verteidigung und Sport. Genießt die Arbeit in Berlin. Im 14-tägigen Rhythmus pendelt Karin Strenz zwischen Berlin und ihrem Wahlkreis 13 in MV hin und her. „Ich fahre mit der Odeg, komme da ein wenig zur Ruhe und kann mich während der Zugfahrt auf alles vorbereiten.“ Karin Strenz wolle auch weiterhin Politik machen, die glaubwürdig ist. Dafür stehe sie. Bürgernah und fair bleiben, auch das zählt sie dazu. Schließlich komme es nicht nur im Sport auf Fairness an, sondern auch im Leben. „Fairness ist die Basis der Gemeinschaft.“

 

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