Freiwillige Leistungen : Beratung hängt am Fördert(r)opf

Land kürzt Etat für Schuldnerberatung. Den Arbeitslosenverband Parchim mit Sitz in Plau trifft Rotstift hart. Landkreis sucht im Gespräch mit Trägern nach einer Lösung.

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18. März 2014, 22:00 Uhr

Schon 2013 – jedoch erst spät im Jahr – hatte Schwerin signalisiert, die Landesmittel zur Finanzierung der (anerkannten) Schuldnerberatung im 2014er Haushalt zu kürzen. Für manche Träger ein finanzielles Fiasko. 50 Prozent aus der Landeskasse, 45 Prozent vom Landkreis, fünf Prozent die Träger selbst. So gestaltete sich das Co-Finanzierungsmodell der Beratungsstellen in den zurückliegenden Jahren. Vergeblich hatten jene Träger beim Land gegen die geplante Kürzung interveniert, die auf dieses Förderungsmodell angewiesen sind, da sie über keine oder nur geringfügige eigene Einnahmequellen verfügen. Zu ihnen zählt der Arbeitslosenverband Parchim e.V. mit Sitz in Lübz. Im Verbund mit dem Diakoniewerk Kloster Dobbertin sichern seine Mitarbeiter die Schuldnerberatung im Altkreis Parchim. Drei sind es beim ALV. Wobei der Schlüssel bei einem Berater pro 25 000 Einwohner liegt.

„Unsere einzige Einnahmequelle ist die Möbelbörse“, bringt Vorsitzender Jürgen Lather auf den Punkt, warum die Entscheidung des Landes für den Arbeitslosenverband so prekär ist. Mehr in der Printausgabe und im E-Paper.

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