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Spenden für Vereine in Plau : Benefiz-Veranstaltung immer besser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Weihnachtsstammtisch organisierte Spenden für Plauer Vereine und Einrichtungen.

von
erstellt am 05.Dez.2017 | 06:00 Uhr

Die bedeutendste Benefizveranstaltung der Region fand am Vorabend des 1. Advents statt: Der weihnachtliche Stammtisch der Plauer CDU setzte auch in diesem Jahr die Erfolgsserie der letzten 20 Wohltätigkeitsveranstaltungen fort und verzeichnete erneut eine Steigerung des Erlöses. Bis auf den letzten Platz waren die Plätze im geschmückten Saal des Klüschenberg-Hotels besetzt. Circa zehn Meter lang war die Reihe der Tische, die sich unter 541 gespendeten Tombola-Gewinnen bogen, von 1541 vorbereiteten Losen blieb nicht eines unverkauft. Und jenseits zählbarer Tatsachen: Der Abend verlief in außerordentlich freundlicher und im besten Sinn gemütlicher Atmosphäre. Dieser Veranstaltung haftet allgemein ohnehin nicht der Geschmack politischer Parteilichkeit an. Der CDU-Stammtisch ist – nicht zuletzt dank seiner Organisatoren - eher ein Treff der Plauer Bürger und Bürgerinnen und auf die Weihnachtsgalas trifft dies erst recht zu. Die Sitzplätze sind so zugeordnet, dass Freunde und Bekannte beisammen sitzen. Es gehe ihm in puncto Stammtischen auch weniger um die CDU, sagt der Erfinder und Patron der monatlichen Treffen, Rüdiger Hoppenhöft, sondern um die Stadt. Zum Beispiel hätten auch SPD-Mitglieder den Weg ins Parkhotel gefunden. Und Linken-Bürgermeister Norbert Reier ist – wie zu fast jedem Stammtisch – ebenfalls anwesend, was nicht heißen soll, dass CDU-Prominenz nicht vor Ort gewesen wäre. So begrüßte der Plauer CDU-Vorsitzende Klaus Baumgart den Landtagsabgeordneten Wolfgang Waldmüller, den stellvertretenden Landrat Günter Matschoß und den Landratskandidaten der CDU, Klaus Michael Glaser. Die Begrüßung sollte auch der Bundestagsabgeordneten Karin Strenz gelten, was wegen eines glimpflich verlaufenen Wildunfalls auf dem Weg nach Plau allerdings etwas später nachgeholt werden musste.

Nicht alle Namen, die in Baumgarts Ansprache aufblitzten, können an dieser Stelle wiedergegeben werden. Die eigentliche Prominenz des Abends waren ohnehin die, die die Rollen der Geber und Nehmer eingenommen hatten – sprich, die Spender von Sach- und Geldspenden und die vielen, die gekommen waren, um an der guten Sache mitzuwirken, gleichfalls ihr Tombolaglück zu versuchen. Manchmal allerdings waren die prominenten Gäste auch Spender und Spender wurden wiederum zu Loskäufern. Bis zu zehn Lose konnten erstanden werden. Nicht mehr, denn der Wert der gespendeten Gegenstände insgesamt übertraf den „Kaufpreis“ aller Lose mehrfach.

Ohne die treuen Regisseure, Helfer und Helferinnen wäre dieses im Maßstab einer eher ländlichen Region doch große Ereignis nicht möglich gewesen. Bereits im Oktober starteten Hoppenhöft, Baumgart, Sonja Burmester und Jens Fengler i h r e Aktion, volkstümlich „Klinkenputzen“, zugunsten der Stadt und ihrer Vereine. Und was bedeutete es dann, dass 541 Geschenke von zumeist Helferinnen festlich verpackt werden mussten?

Viele in Cellophan verpackte Tombola-Preise reflektierten das Saallicht, andere verbargen sich noch unter klassisch gemustertem Weihnachtspapier. Schön „verpackt” war auch die Gala selbst in einen feierlichen, aber auch straff geführten Ablauf. Hoppenhöft: „Wir wollen ja auch noch nach Hause gehen.“ Dennoch blieb genügend Muße für das Spiel der Pianistinnen Doren Berg und Donnyeng Ackermann von der Parchimer Musikschule und für den Mecklenburger Rippenbraten, der traditionell zum Weihnachtsstammtisch gereicht wird.

Am Ende regierten dann wieder die Zahlen: 15 600 Euro hat der 21. Stammtisch eingebracht. Damit kletterte der Erlös aller Stammtische auf die stolze Spendensumme von 157 300 Euro.


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