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Adventsbasar in Dobbertin : Basar mit besonderem Ambiente

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Hunderte Gäste aus ganz Mecklenburg-Vorpommern kamen am Sonnabend zum traditionellen Adventsbasar, zu dem Bewohner und Mitarbeiter des Diakoniewerkes Kloster Dobbertin jedes Jahr einladen.

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erstellt am 02.Dez.2012 | 07:13 Uhr

dobbertin | Alljährlich am Sonnabend vor dem ersten Advent laden die Bewohner und Mitarbeiter des Diakoniewerkes Kloster Dobbertin zu ihrem Adventsbasar ein. Auch vorgestern waren wieder hunderte Gäste aus ganz Mecklenburg-Vorpommern gekommen - zumindest verrieten dies die Auto-Kennzeichen. Fünf Stunden lang herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Etliche waren bereits Stammgäste, andere das erste Mal hier.

Vor allem ist es das Ambiente, welches diesem Adventsbasar seine besondere Note gibt. Überall loderten Grillfeuer, brutzelten Waffeln und es duftete der Glühwein am Fuße der zweitürmigen Klosterkirche. Wer hier noch nicht auf seine Kosten kommt, hat dann im Kreuzgang noch die Chance, etwas von den vielen Angeboten zu ergattern. Bewohner des Klosters und andere kreative Personen boten ihre Waren feil. Das reichte von Strickwaren, Bildern, Schmuck und Schwippbögen bis zu Adventsgestecken und vielem mehr. Im Kreuzgang hinterließ das Wandeln darin einen besonderen Eindruck bei den Besuchern. Unterstützt wurde dies auch durch die Adventsmusik, für die Jona (10) und Jakob (13) Rese aus Schwaan mit ihrem Akkordeon sorgten. Wie kommen diese Kinder nun in den Kreuzgang? "Unser Papa Enrico arbeitet hier und so haben wir diesen Platz zum Spielen hier bekommen", sagt Jona. Das Geld, welches die Besucher in den Spendentopf werfen, soll in die Sparbüchse. "Jakob hat ein eigenes Akkordeon und ich habe eines geliehen, will aber mal mein eigenes haben" sagt die 13-Jährige. Beide haben das Akkordeonspiel bei der Musikschule Fröhlich gelernt.

Adventszeit ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Viele sind in diesen Tagen besonders hektisch, doch es ist auch ein Fest der Besinnlichkeit. Dafür, dass diese nicht zu kurz kommt, sorgt Sonnhild von Rechenberg in der Klosterkirche: Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte von einem Sternzacken, gepaart mit dem gemeinsamen Singen sorgt für einen Moment der Ruhe und des Abschaltens vom Alltag. Und wer sich selbst kreativ betätigen wollte, bekam diese Möglichkeit in den Räumen der Schule über dem Kreuzgang neben dem Café geboten. So konnte noch so mancher ein kleines und vor allem eigenes Geschenk erwerben.

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