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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 12:26 Uhr

Unwetter : Bäume fielen im Minutentakt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Sturmtief „Elon“ sorgte für zahlreiche Schäden . Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste blockierten Straßen

von
erstellt am 09.Jan.2015 | 22:00 Uhr

Das Sturmtief „Elon“ erreichte gestern gegen Mittag auch unsere Region. Orkanartige Windböen, teilweise von sehr starkem Regen
begleitet, hielten die Einsatzkräfte mehrerer freiwilliger Feuerwehren ständig auf Trab. Im Bereich des Amtes Goldberg-Mildenitz rückten die Kameraden in Wendisch-Waren (12.15 Uhr) und in Goldberg (12.31 Uhr) aus. Hier galt es, umgestürzte Bäume zu beseitigen. Gegen 13.45 Uhr wurden die Techentiner Kameraden nach Below gerufen, da am Techentiner Damm ein Baum auf der Straße lag.

In Matzlow, Richtung Garwitz wurde gegen 13.09 Uhr ein Baum von der Fahrbahn geräumt und in Kladrum in Richtung Kossebade war auch ein Baum umgestürzt. Die Zölkower Wehr kam hier zum Einsatz. Die Kameraden aus Groß Pankow wurden gegen 13.40 Uhr zu einem Einsatz nach Klein Pankow gerufen, da auch hier ein Baum auf der Straße Am Blanksee in Richtung Campingplatz.

In Parchim mussten gegen 12.45 Uhr die Kameraden der Wehr einen Baum von der Lübzer Straße in Höhe des dortigen Bestattungswesen räumen. Gegen 13.25 Uhr drohten Bäume auf Autos in der Ludwigsluster Chaussee nahe der dortigen Tankstelle zu stürzen.


„Elon“ wurde zur Gefahr für Autofahrer


Es folgte eine Meldung auf die andere, die stets nur ein Thema kannten: umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste, die zur Gefahr für Autofahrer wurden oder gar Straßen blockierten. Die Brüeler Feuerwehr wurde laut dessen Leiter Torsten Reiher gleich zu zwei Einsätzen gerufen. „Auf dem Weg zum Roten See mussten wir eine große Tanne von der Straße räumen. Und in Richtung Thurow lag der Teil
einer Baumkrone unten.“

Bäume auf den Straßen gab es auch auf der Bundesstraße 104 in Witzin in Fahrtrichtung Güstrow sowie unweit davon auf der Straße zwischen Mustin und B 104 am Wald auf Höhe der Bungalowsiedlung Am Scharbowsee. Hier hatte „Elon“ vier Bäume umgeworfen. Eine Stunde später, um 13.06 Uhr, musste die B 104 halbseitig gesperrt werden. Diesmal im Gegensatz zu vorher in Fahrtrichtung Schwerin. Fast zur gleichen Zeit ging in Sternberg die Sirene. Auf der schmalen Asphaltstraße zwischen der B 192 bei Holzendorf und Kobrow II gab es an zwei Stellen dicht hintereinander kein Durchkommen wegen umgestürzter bzw. abgebrochener Bäume und Äste. „Das ist wohl erst der Anfang. Ich fürchte, am Wochenende wird es noch schlimmer“, meinte der Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer nachdenklich.


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