Kommunales : Auf zwei Paar Schultern

Voraussichtlich werden die Arbeiten in der Kirchstraße noch in diesem Monat beginnen.
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Voraussichtlich werden die Arbeiten in der Kirchstraße noch in diesem Monat beginnen.

Eine kreative und kostengünstige Lösung für Gehwegsanierung in der Ganzliner Kirchstraße ist gefunden. Gemeinde und Abwasserzweckverband arbeiten Hand in Hand. Das schont die Gemeindefinanzen und wird auch die Anwohner freuen.

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16. März 2016, 05:00 Uhr

In diesen Tagen, wo das noch fehlende Grün der Baumkronen noch keine Schatten auf Straße und Gehwege wirft, kann Ganzlins Kirchstraße eines nicht verbergen: Und zwar, dass die in die Jahre gekommenen Gehwege mittlerweile endgültig das marode Stadium erreicht haben.

Die Gemeindeführung weiß schon lange darum. Jetzt hat sie einen „Schlachtplan“ entwickelt, um möglichst noch in diesem Jahr Abhilfe zu schaffen. Wie Bürgermeister Jens Tiemer berichtete, wird der Wasser- und Abwasserzweckverband Parchim-Lübz in der Kirchstraße (wie auch in der Schulstraße und im Gartenweg) Abwasser- und Hausanschlüsse verlegen. Der WAZV muss also ohnehin in Straßen- oder Gehwegskörper eingreifen. In Vorbereitung dieser Arbeiten haben sich die Ganzliner mit dem Verband auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Danach ist vorgesehen, nicht nur punktuell zu buddeln. Vielmehr soll das vorhandene Pflaster beidseitig aufgenommen und durch ein neues Betonpflaster ersetzt werden. „Hierbei wird bewusst auf einen DIN-gerechten Aufbau verzichtet, was es uns überhaupt erst ermöglicht, den Gehweg auf beiden Seiten zu erhalten“, so Tiemer. Der Vorteil für die Gemeinde liegt auf der Hand: Die Maßnahme gilt nicht als Neubau, sondern als Reparatur. Einen Teil der anfallenden Kosten übernimmt WAZV, was den Anteil der Gemeinde reduziert. Und für die Anlieger werden keine Kosten anfallen.

Die Bauarbeiten des WAZV werden voraussichtlich noch im März beginnen und sollen bis ca. Juli 2016 komplett abgeschlossen sein.

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