Kultur : Auf Goethes und Schillers Spuren

Die Kulturreise führte nach Weimar. Dort gab es noch einmal ein Deutsch-Russisches Jugendkonzert.
Die Kulturreise führte nach Weimar. Dort gab es noch einmal ein Deutsch-Russisches Jugendkonzert.

Der Verein „Wir leben“ e.V. organisierte eine Kulturreise, die die 20 Teilnehmer nach Weimar führte. Dort gab es noch einmal ein Deutsch-Russisches Jugendkonzert.

svz.de von
10. Oktober 2015, 11:00 Uhr

Am 15. August 1800 schrieb Friedrich Schiller an Goethe: „Ich habe mich gestern Abend nach Ober-Weimar herausgemacht und genieße jetzt einen recht heitern Morgen.“ Nach Weimar sind kürzlich auch 20 Leute gereist – von Plau, Parchim, Goldberg, Lübz. Gemeinsam mit dem Verein „Wir leben“ e.V. haben sie die Kulturreise begangen. Es war der Abschluss der Deutsch-Russischen Jugendkonzerte (wir berichteten). „Gemeinsam mit dem Reiseunternehmen Maaß aus Plau haben wir Ende Juni, Anfang Juli entschieden, eine Kulturreise zu machen“, erzählt Marco Rexin, der als Vereinsgründer und -vorsitzender die Gruppe begleitete.

Neben einer Stadtrundfahrt, einem mexikanischen Essen, der Besuch derAmalia Bibliothek wandelten die Reisenden auf den Spuren Friedrich Schillers und Johann Wolfgang von Goethes. „Bewegend für einige aber war der Besuch von Buchenwald“, berichtet Marco Rexin. „Wir hatten eine Führung vor Ort. Durch einen solchen Besuch wird einem erst wieder bewusst, wie schlimm es damals gewesen sein muss.“

Etwas Musikalisches durfte natürlich bei dieser Kulturreise nicht fehlen. Noch einmal spielten die jungen Musiker ihr Deutsch-Russisches Jugendkonzert im Schloss Belvedere. „Es war eine bombastische Stimmung. Dort oben auf dem Berg und der Blick auf Weimar. Einfach schön“, sagt Marco Rexin abschließend.

Bedanken möchte sich der Plauer bei seinen Vereinsmitgliedern, den Partnern und Sponsoren, dem Musikgymnasium Schloss Belvedere und dem Reiseunternehmen Maaß. Das Kulturjahr des Vereins ist aber noch nicht zuende. Noch einmal wird es ein musikalische Schmankerl geben. Was das sein wird? Das wird demnächst in einer unserer Ausgaben verraten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen