12. Plauer Burghoffest : An beiden Tagen volles Haus

Höhepunkt des Festes: Der Auftritt der „Black Tigers“ vor...
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Höhepunkt des Festes: Der Auftritt der „Black Tigers“ vor...

Hunderte Besucher am Freitagabend und Sonnabendnachmittag bei 12. Plauer Burghoffest / Gitarrist auf Fähre hängen geblieben

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16. August 2015, 18:00 Uhr

Plau am See  Mecklenburg-Vorpommerns ehemaliger Wirtschaftsminister Jürgen Seidel hat sich nach seiner Zeit in der ersten politischen Riege des Landes zur E-Gitarre spielenden Rock-Röhre entwickelt. Einer von fünf Mann der „Black Tigers“ von der Müritz. Auch auf den Auftritt beim 12. Burghoffest in Plau am See am Freitagabend hatte er sich gefreut, bestätigen die Mitstreiter, doch kurz vorher übermittelte Seidel per Handy die Nachricht: Ich sitze auf einer Fähre in Norwegen fest und werde nicht kommen. Die anderen bleiben gelassen. „Dann werden wir die Sache ein bisschen neu aufteilen“, sagt Gitarrist Rainer Lange. Der Erfolg des Abends gibt der Band recht. Über drei Stunden lang klatschen mehrere 100 Besucher im Takt mit, schicken vielfach verzückte Blicke wegen offensichtlich aufgefrischter Erinnerungen in Richtung Bühne, von der vor allem Titel der 1960er- und 1970er-Jahre zu hören sind.

Damit hat zum dritten Mal am Vorabend des Festes in Plau am See eine Band gespielt, was gut angenommen wurde. Beim zehnjährigen Jubiläum vor zwei Jahren und 2014 hatte „Mofa 25“ für Stimmung gesorgt. „Die ,Black Tigers’ habe ich zum ersten Mal beim CDU-Stammtisch erlebt und gleich gesagt: Die möchte ich auch einmal bei uns haben und sie haben sofort zugesagt“, sagt Sonja Burmester, Vorsitzende des Plauer Heimatvereins, der das Fest zusammen mit dem Parkhotel Klüschenberg veranstaltet. Noch eine halbe Stunde vor Auftrittsbeginn waren die meisten Bänke leer, was sich dann jedoch zügig änderte und bei Sonja Burmester für Entspannung sorgte. Sie kenne die Unruhe schon aus vergangenen Jahren: „Ich lief ständig herum und guckte, ob genug Leute da sind, damit wir keine finanzielle Pleite erleben. Natürlich hat der gesamte Vorstand auch das diesjährige Engagement gebilligt, aber man geht mit dem Geld der Mitglieder um und letztlich trage ich die Verantwortung.“

Jedes Engagement sei darauf angewiesen, dass eine unterstützende Reaktion erfolgt, was überwiegend der Fall ist, sagt Sonja Burmester. Gut sei unter anderem auch die Leistung von Vereinsmitgliedern beim Aufbau, bei der Besetzung des Museums und beim Kassieren, was Zusammenhalt belege. Ilja Baatz

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