Plau am See : Amerikanisches Programm

Waren nicht zum ersten Mal in Plau zu Gast: Die vier Musikerinnen vom „Quartetto tonale“.
Waren nicht zum ersten Mal in Plau zu Gast: Die vier Musikerinnen vom „Quartetto tonale“.

Der vergangene Stammtisch bescherte dem Plauer Publikum das “Quartetto tonale”.

svz.de von
17. April 2019, 12:00 Uhr

Plau am See | Das Plauer Stammtischkarussel hat sich wieder gedreht und seinen Gästen in diesem Monat April noch einmal die in Plau fast schon berühmt-berüchtigten vier Muntermacherinnen des „Quartetto tonale“ aus Berlin beschert. Die Erinnerung an die Musikgruppe, was die Veranstaltungen 2016 und 2017 anbelangt, mag noch frisch gewesen sein, denn der Saal im Parkhotel auf dem Klüschenberg, der einmal im Monat dem CDU-Stammtisch gehört, war so gut wie voll. Die Veranstalter hat es gefreut, volle Kassen tun immer not.

Aber die Vier können eben auch etwas. Sie bieten eine Schnittmenge zwischen musikalisch-solider Professionalität, Talent und Temperament bei gleichzeitiger Anwendung ihrer Virtuosität im Komischen und in der Unterhaltungsmusik - klassische Ausbildung kann eben nie schaden. Auch dann oder eben gerade dann nicht, wenn vier Streicherinnen auf Violinen, Bratsche und Cello sich getrauen, Highlights der episch breit dahinfließenden Filmmusik zu Gehör zu bringen - also quasi im Cinema-Scope-Format zu streichen. Mancher wird sich erinnern: So bezauberten sie bei ihrem ersten Auftritt. Jetzt war ihr Programm für Plau überschrieben mit „I like to be in America“. Die vier Vielseitigen präsentierten beispielsweise aus der Westside Story „Maria“ und „Tonight“ und bekannte Broadwaystücke wie „Money, money“. In der Klassikabteilung gaben sie Dvoraks "Amerikanisches Quartett", das auch in den USA entstanden war und 1894 uraufgeführt wurde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen