Ein bisschen Kunst : Am Verteilerkasten quakt jetzt der Frosch

Zahrens Frosch, und auf der Rückseite des Verteilerkastens...
1 von 2
Zahrens Frosch, und auf der Rückseite des Verteilerkastens...

Wie eine Idee durch die Spendenbereitschaft ihrer Einwohner Wirklichkeit wurde

von
04. August 2015, 12:00 Uhr

Der zentrale Platz des Dorfes hat ein neues Highlight. Neben dem Eingangsbereich zum Rosengarten steht er, der Stromverteilerkasten der Wemag Netz GmbH. Sein Antlitz ist mit der Zeit auch in die Jahre gekommen. Bereits im Jahr 2012 wurde die Idee geboren, ihm ein „Gesicht“ zu geben. Da eine Finanzierung seitens der Gemeinde und Wemag nicht möglich war, „schlief“ das Vorhaben wieder ein.

Doch es ließ die Zahrener nicht los. Und so wurde in diesem Jahr kurzer Hand mit der Wemag Netz GmbH Kontakt aufgenommen – mit Michael Recht fanden die Einwohner einen kompetenten Partner, der von Beginn an bei der Projektplanung zur Seite stand. Es dauerte nicht lange und das Angebot für die Gestaltung des Stromverteilerkastens lag vor. Die Wemag Netz GmbH, der Stromnetz-Betreiber auch für das Dorf, ersetzte auf eigene Kosten den nicht mehr reinigungswürdigen alten Kabelverteiler.

Nach Vorlage des Angebotes hieß es nun für Gerlinde Schmidt und Marion Sugge die Finanzierung zu sichern. Alle Einwohner wurden auf das geplante Projekt angesprochen und die Bereitschaft hier mitzuwirken, war phänomenal, einfach überwältigend. In kurzer Zeit war die Finanzierung dank der Spendenbereitschaft der Zahrener gesichert und der Auftrag wurde ausgelöst. Mitte Juli war es dann soweit: Der freischaffende Künstler, Sebastian Volgmann aus Rostock und sein Partner, legten Hand an. Der Wunsch Motive für den lokalen Bezug zu diesem Platz – mit einem Storch und seinem Frosch wurde realisiert. Sebastian Volgmann hat schon sehr viele große und kleine Trafostationen und Kabelverteiler im Auftrage der Wemag übernommen. Und nun steht auch in Zahren einer, der seine Handschrift trägt.

„Wir freuen uns, denn er ist nicht nur ein Blickpunkt für uns Zahrener, sondern auch für die Urlauber, die im Dorf verweilen, und für die, die den Weg durch unseren Ort zum See oder dem Fahrradweg als Ziel nehmen“, sagt Gerlinde Schmidt. Allen Einwohnern die sich an dieser Spendenaktion beteiligt haben, möchte sie ihren Dank nochmals ausdrücken. „Es ist ein Bürgerprojekt geworden und alle Mitwirkenden haben zur Verschönerung unseres Dorfbildes beigetragen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen