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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

18. Oktober 2017 | 18:56 Uhr

Veränderung : Am Eingangstor zu Mecklenburgs Seen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Seit 1990 hat sich am Südzipfel in der Großgemeinde Ganzlin viel getan: Die Landwirtschaft wich, ein Gewerbegebiet entstand. Am Kindergarten hielt das Dorf fest.

Den Abgeordneten der Ganzliner Gemeindevertretung wurden in der jüngsten Sitzung die Fakten zum gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde vorgelegt. Der Haupterwerbszweig in den Dörfern vor 1990 war die Landwirtschaft. Sie wurde danach „abgewickelt“ und verlagerte sich nach Wendisch Priborn. Die vier Gemeinden Wendisch Priborn, Gnevsdorf, Retzow und Ganzlin bauten ein gemeinsames Gewerbegebiet, das zu 97 Prozent ausgelastet ist. Somit konnten erfolgreich neue dauerhafte Arbeitsplatze geschaffen werden. In der ehemaligen Ganzliner Brennerei ist ein Informations- und Ausstellungszentrum für die Retzower Sandheide entstanden. Das Lehmmuseum in Gnevsdorf und der Kräutergarten in Wangelin sind beliebte Touristenziele. Das kulturelle Leben in den Dörfern sorgt für ein angenehmes Wohnen und Leben.

Die Gemeinde Ganzlin ist das Eingangstor zu den Mecklenburger Seen und bietet mit viel Wald und Wasser einen hohen Freizeitwert. Dies zeigen die Nah- und Fernerholung an der Dresenower Mühle und die Wochenendhaussiedlung in Twietfort. Die Gemeinden Buchberg, Ganzlin und Wendisch Priborn führten traditionell mehrere Veranstaltungen und Feste für ihre Bürger durch, so beispielsweise in Buchberg: Dorffest (letztes Wochenende im Juli), Erntefest, Seniorenweihnachtsfeier; Ganzlin: Frauentagsfeier, Dorffest, Weihnachtsfeier für Senioren; Wendisch Priborn: Dorffest, Erntefest, Seniorenweihnachtsfeier.

Spielplätze existieren in Gnevsdorf, Retzow, Klein Dammerow, Ganzlin, Wendisch Priborn (hier wurden 2016 neue Spielgeräte beschafft bzw. die alten saniert, die Finanzierung erfolgte zu 94 Prozent aus Spenden). Für die Unterhaltung der Ausstattung der Spielplätze sind 2017 im Haushalt 8000 Euro eingeplant. Einstimmig wurde von den Abgeordneten die Annahme einer Spende der Firma Fries in Höhe von 1500 Euro für den Spielplatz in Klein Dammerow angenommen.

Die Kita Ganzlin soll auch künftig als Angebot der Gemeinde erhalten bleiben. Da die Kindertagesstätte die Anforderungen an eine solche Einrichtung nicht mehr erfüllt, ist eine Sanierung bzw. ein Umzug der Einrichtung notwendig. Die Beschlüsse zum Neubau wurden bereits von der Gemeindevertretung gefasst. Es gibt eine Betriebserlaubnis für 13 Krippen- und 22 Kindergartenkinder. In der Einrichtung sind sechs Personen beschäftigt. Zur Schulkostenumlage 2017 ist im Haushalt festgehalten: 35 Schüler besuchen die Plauer Kantor-Ehrich-Grundschule, das kostet pro Schüler 900 Euro. Ein Schüler geht in die Grundschule Lübz, was 1600 Euro kostet. 39 Schüler lernen in der Regionalen Schule am Klüschenberg in Plau am See, das kostet pro Schüler 3000 Euro. Ein Schüler geht in die Regionale Schule Lübz, was 1600 Euro kostet.

 

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