Bildung : Alle Schulen im Altkreis bis 2020 gesichert

Auch die Goldberger Walter-Husemann-Schule bleibt erhalten.
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Auch die Goldberger Walter-Husemann-Schule bleibt erhalten.

Die Zukunft der Schulen sieht rosig aus: Alle Einrichtungen können erhalten bleiben. Das letzte Wort hat jedoch der Kreistag.

svz.de von
28. April 2015, 21:15 Uhr

In der Diskussion um die Schullandschaft bis 2020 zeichnet sich Entspannung für den Altkreis Parchim ab. Nach dem aktuellen Entwurf sind alle Schulen sicher. Das letzte Wort hat der Kreistag.

Die drei Gymnasien Parchim, Lübz und Crivitz müssen mindestens vier Jahrgangsstufen mit bestimmten Mindestschülerzahlen haben, um ihren Bestand zu sichern. Das ist an allen drei Standorten der Fall.

Auch die Förderschulen in Lübz, Parchim und Sternberg können sich nach aktueller Planung darauf verlassen, bis mindestens 2020 geöffnet zu bleiben.

Die Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „David Franck“ Sternberg erreicht die erforderlichen Schülerzahlen, ihr Bestand ist damit gesichert. Die Schulentwicklungsplanung gilt auch für Schulen in Trägerschaft der Städte, Ämter, Gemeinden und Schulverbände. Die drei Parchimer Grundschulen und zwei Regionalen Schulen sind sicher. Die Regionalschulen erfüllen beide für sich einzeln sicher die geforderten Mindestschülerzahlen von 36 Schülern zur Bildung der Eingangsklasse fünf. Im Amt Eldenburg Lübz unterschreiten die Marnitzer Grund- und Regionalschule die Mindestschülerzahl. Allerdings würde der Schulweg nach Groß Godems zu lang, deshalb gelten geringere Mindestschülerzahlen und die Schulen haben Bestand, wie auch die Schulen im Parchimer Umland.

In der Stadt Goldberg war die Regionale Schule „Walter Husemann“ im Planungs- und Prognosezeitraum im Bestand gefährdet. Da aber unzumutbare Schulwege zu der nächst gelegenen Regionalen Schule Lübz entstehen, gilt für die fünfte Klasse die Schülermindestzahl 22 (statt 36) und die Einrichtung bleibt geöffnet.

In Plau und im Sternberger Seenland können Eltern und Schüler aufatmen: alles bleibt wie es ist. Für Friedrichsruhe, das zum Amt Crivitz gehört, bleiben die Schuleinzugsbereiche bestehen. Die Friedrichsruher, Goldenbower und Frauenmarker Mädchen und Jungen besuchen die Grund- und Regionalschule Domsühl.

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