Zwei Mecklenburger auf dem Jakobsweg : Von inneren und äußeren Wegen

svz_plus
Runterkommen und den Kopf durchlüften – das und mehr erhoffen sich Cornelia und Martin von ihrer Pilgertour.
Runterkommen und den Kopf durchlüften – das und mehr erhoffen sich Cornelia und Martin von ihrer Pilgertour.

Sie wandern nicht, sie pilgern: Zwei Mecklenburger gehen den nördlichen Abschnitt des berühmten Jakobsweges zu Fuß.

Exklusiv für
SVZ+ Nutzer

svz.de von
10. Oktober 2018, 12:00 Uhr

Einer der bisher schönsten Momente auf ihrer Tour spielte sich in der kleinen Dorfkirche von Eickelberg ab. Das alte Gebäude war leer und still. Es lagen Zettel aus, auf dem ein Lied gedruckt stand. „Verm...

reiEn red iresbh ncösnhtes eotenmM ufa iherr Tour teslpie chsi ni rde lnkeein rkiDohfrce vno Eciregkebl ab. saD ltae edubäeG wra lree ndu lis.tl Es aegnl tleeZt a,su fua dem nei eLdi eutckdrg sndt.a ue„mcihVltr ernwdu ied eetZtl ahnc dme enlztte detGtenstiso encaihf negeil lseags“e,n gnsea lnriCeoa nud .nMarti Sie ktnnane ads Ldie. Dn„na baenh iwr nus fua die bkKhecenäinr eszttge ndu emmaisgen ads eLdi egnsg,en“u härlzte eid ä5J4-r.gehi

skcRuä,cek tsesef whrSuekhc und kdsöetacnerW in edn :enHänd in iesder urMnot ist dsa raaP tlkauel nwge.suter Zu ußF chrdu kMgbuelcnre. ehiSt zagn anch ineme unielaenebtrhec ueulrrWabdan .sau nie,„N wir enndraw nht,ci wir lr,g“nipe onnwertat dei neibed im Gk.hlencglai Coileanr und ratniM luenfa ennie csithAnbt eds eeümbtsrhetn giPsrlgewe rde et,Wl dem Jesbgkowa. isB anch Bad lkaWnics elslon reih Feßü sie .tganre

nI geibueheransnces egrbrinrelgePeh ecrüaettbhn dsa .aaPr ibGt es eknie Ben,tet lnlroe eis edi ematsIot sua nud egenl shci in hrie eä.hlkSaccfs Kien olmePrb üfr ied wzie zt.nütgMirieff Es„ ist saewt aesnerd sal eien gwöeelnichh rdrut.enaWo Bemi ndaerWn ehktr nam in it-sWr und aäsGeuhstr ien nud dwri tmi ealml ugtsro.m Dsiees alM mnüses rwi usn lstseb osrvg.enre Dsa bue,teted uahc mal ppeesuüTnt uzm be,nbdt“oAr atsg in,oClear eid uzm mrtese laM lsa iiglrneP rwusngtee i.ts

Es ies emirm rhi rTaum seegne,w edn htberenmü gwsaJokbe uz he.eng saD ogßer leiZ tlgei ni Si:pnane iaSntgoa ed .tomseopaCl ebr„A sad csffaneh riw deesis hraJ n,hict üadfr tcehri red aublrU t,ichn“ os inaro.eCl sesieD haJr eengh eis rtes iealnm ide clehtsucstihdeeialt-mbt tueoR antngle ibs isn rnd.eihcguBsbnrea Wenn eis die taew 810 ioeKlmter sehftfcag bnah,e ghet se hnca eauHs zckr.uü n„oV Bad sknaliWc ztense wir im dkomnmeen arhJ deewri a,“n tinem ianMtr. raCeniol te,gänzr se sei an der itZe wngsee,e nmilea nfane,agzun ned ganl gethngee Whcnus in die äiRetatl zze.etusunm uAh„c wnne asd Zeil chno egnla nihtc vor rsenune nugAe e,ligt irw eltnowl neien ttrSuntkap ,senetz“ tgsa .eis

oS etirpegln sei am eensrt Tag in dsa sleorKt meiznpT ndu iehr eewzit tpepEa ühetrf eis ahcn rulda.mK stNhsecä eeizs:lTga hc.iarPm Sodalb sei an eienm trO nenmkmao, nehscu ies otrd eein hrecKi fa.u rD„e ulaGeb sit erd uspIml esredi Ris“e,e stga .enCalori euZdm wüedr scih ads rPaa eednj ngoMer smeimenag ninee akdenGen ernlg,übee ned ise nnda asbgeütr, jered für hics, imt fua ide siRee ee.nnhm ebrÜ„ edensi knedGnae ehspcnre iwr annd sernhdwzhcuic redo rwi nsuhetca nsu bedasn daüerrb ,“sau eährztl die Plgrie.in

Prilneg eeuetdb für dei enideb aniee,lnhnt Keinhrc ,unhebcse öchsne„ ePa“nsu mecahn udn eifre iZte soe.nktaus irlnegP„ hat tcsnhi tmi irnee splrnticeoh gHasreeurodrfun uz “utn, isdn ihsc enrlCioa dnu Mtiran gieni. dWhcoru eitcteruhdsen hisc asd lPengir vmo neWardn h?nco eEin raFg,e ide ihsc ied brleMreegckun eterisb muz nghcoanaenfW nelsltt.e ,„nNu chi dnek,e se gibt ineen änruß,ee rbae auhc eeinn innnree eg,W edn mna elt.agtgenhn umdeZ sndi iieegn tßSrnea tncih sla geWraendw sleeagtug dnu mlnmacah trche gngi.waeill Das susm man nnad eteühne“,srb meitn e.lCniroa

 

zur Startseite