Klein Wangelin : Ein neues Zuhause für Tiere

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Der ehemalige Trafo-Turm in Klein Wangelin wird von Andreas Breuer zum Rückzugsort für Tiere umgerüstet.
Der ehemalige Trafo-Turm in Klein Wangelin wird von Andreas Breuer zum Rückzugsort für Tiere umgerüstet.

Ehemaliger Trafo-Turm wird zum Quartier für Vögel

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08. Mai 2019, 12:00 Uhr

Klein Wangelin | In der Dorfstraße von Klein Wangelin steht ein ehemaliger Trafo-Turm der Wemag, der seit Jahren nicht mehr genutzt wird. Zurzeit wird dieser Turm im Auftrag des Nabu-Regionalverbandes Parchim umgerüstet und mit Sommer- und Winterquartieren für Fledermäuse, Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten versehen. Gefördert wird die Naturschutz-Maßnahme durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung.

Brut- und Nistkästen werden angebracht

Seit gut drei Wochen ist der Turm von einem Baugerüst umschlossen, damit Andreas Breuer und ein Mitarbeiter den Turm sichern und Putzarbeiten durchführen können. Zudem wollen sie an unterschiedlichen Stellen Brut- und Nistkästen für verschieden Arten befestigen. „An der Turmspitze wird ein Fledermausbrett angebracht“, sagt Breuer zum Vorhaben, das den den Blutsaugern als Sommerquartier dienen soll.

Im Innenraum waren die beiden Männer als erstes damit beschäftigt, eine Zwischenetage einzuziehen, um einen gesonderten Raum zu schaffen, der von Vögeln wie Schleiereulen oder Turmfalken zum Brüten genutzt werden kann. In diesem Raum sollen zudem weitere Vogelnistkästen und Fledermauskästen als Winterquartiere angebracht werden.

Nur Nabu und Gemeinde erhalten Zugang

Nach Abschluss der Arbeiten in und am Turm soll zu guter Letzt noch der Fußboden mit Feldsteinen, Lehm und Holz aufgefüllt werden, um Amphibien, Reptilien und Insekten als Unterschlupf zu dienen. Der Durchbruch durch die Wand ist bereits vorhanden. Das Gerüst soll dann spätestens am 22. Mai abgebaut werden. Anschließend ist der Trafo-Turm in Neu Poserin an der Reihe.

Der etwas höhere und mächtigere Turm soll auf dieselbe Art und Weise gesichert und umgerüstet werden. Nach der Fertigstellung haben dann nur der Nabu und die Gemeinde Zugang in das Innere der Türme, um die Kästen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu säubern.

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