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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

23. September 2017 | 22:13 Uhr

Goldberg : 16. Amtsrock mit großer Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Zwei Abende breites Angebot an Live-Musik. Gut besuchte Plattform gleichermaßen für Neucomer und alte Hasen

Amtsrock nennt sich das Musikfestival, das in Goldberg seit Jahren Furore macht. Dabei treten auf einer Bühne unter freiem Himmel innerhalb von 12 Stunden ebensoviele Formationen auf. Das Organisationsteam verlässt sich nicht allein auf die Bands, die im ehemaligen Amtsgebäude oder irgendwo in Goldberger Kellern proben, sondern auch auf klangvolle Namen von auswärts.

Am Freitagabend markierte das Duo Fabian Höring und Amma Gorowski einen eher verhaltenen Auftakt der leisren Töne, bevor die Spielleute von „Freyklang“ mit Trommeln, Dudelsäcken, Gitarre und Gesang lautstark in die Bresche sprangen. „Obenlinks“ spielte deutschsprachigen Coverrock, die Party-Band „Rayd.O“ die Top-40 der aktuellen Hitparade. Mit von „Sloppy Joe´s“ etwas härter abgestimmten Rock´n-Roll-Klassikern ging der erste Musikabend zu Ende.

Am Samstagabend sollte der Nieselregen aufhören und den Organisatoren mehr Besucher bringen. Als äußerst wohltuend kamen die ungemein kurzen Umbauzeiten zwischen Musikbeiträgen an.

Noch keine Teenager schienen die „Verrückten Jungs“ aus Neubrandenburg zu sein, die herrlich unbekümmert aufspielten. „Mogly and the Junglebeats“ spielten astreine Rockabilly-Songs und hatten sogar einen Musiker mit akustiaschem Standbass dabei. Lautstark sägte sich die Goldberger Formation „Why so Serious“ mit Metal-Klängen in die Gehörgänge der Besucher. „Nullpunkt“ aus Rostock bleiben wohl als Punkrocker in bester Erinnerung.

Hard Rock der eher klassischen Sorte boten „Smoking Hut on Stones“. bevor die Goldberger „Larrikins“ ihren perfekten Auftritt abzogen. Sound, Licht und Bühnenshow ließen den Festivalplatz beim Heimspiel der Lokalmatadoren erbeben. Zum guten Schluss setzte „Das Kartell“ mit ihren fröhlichen Ska-Musik den absoluten Höhepunkt des Festivals. „Da ist dank der drei Bläser noch einmal so richtig der Funke übergesprungen“, freute sich Hans Winter vom Organisationsteam über ein Festival, „das im nächsten Jahr mit Sicherheit seine Neuauflage erfährt“. Vorfreude scheint also mehr als berechtigt.

Längst sind die Macher der ersten Stunde wie einst Pastor Thomas Timm nicht mehr an Bord.

Es hat ein Generationswechsel stattgefunden. Aber auch die neuen, jungen Mitglieder im Organisationsteam sind allesamt mit großer Leidenschaft für ihr Festival dabei und für den großen Rückhalt in der Bevölkerung und großzügige Sponsoren sehr dankbar. - ob bei den Stromanschlüssen oder der Verpflegung: „Wir sind nicht alllein und leben gern in Goldberg“, schloss Winter. 

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