Verkehrspolitik : 15 000 Stimmen für die Südbahn

Mahnung an die Politik: Die Gegner der Südbahn-Schließung sind nicht feige und demonstrierten zum Beispiel auch schon mehrfach vor der Staatskanzlei in Schwerin.
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Mahnung an die Politik: Die Gegner der Südbahn-Schließung sind nicht feige und demonstrierten zum Beispiel auch schon mehrfach vor der Staatskanzlei in Schwerin.

Die Bürgerinitiative „ProSchiene“ hat ein Etappenziel erreicht: Der Landtag muss sich nach jetzigem Stand noch einmal mit der Stilllegung der Bahnverbindung befassen. Die Landeswahlleiterin wird die Unterschriften überprüfen.

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26. Mai 2016, 21:00 Uhr

Die für die Volksinitiative vorgegebene Anzahl von 15 000 Unterschriften ist geknackt. Den Sieg bringen letztlich 186 Stück, die Unterstützer am selben Tag in Hagenow gesammelt haben, und die gut 500, die noch in Malchow zur Abholung bereit liegen. „Ehrlich gesagt habe ich nie daran gezweifelt, dass wir die Zahl erreichen werden, aber unabhängig davon gibt es viele Mitstreiter, vor denen die BI für ihr Engagement nur den Hut ziehen, sich bedanken kann“, sagt Raeschke. „Mittlerweile geht es Schlag auf Schlag. Jeden Tag treffen ausgefüllte Listen aus allen Gegenden des Landes ein. So wendet man sich überall gegen die desaströse Verkehrspolitik.“ Die Unterschriften gehen letztlich an Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes.

Auf der Fahrplankonferenz der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) für 2017 im März sei jedenfalls zu erfahren gewesen, dass ab Dezember nächsten Jahres auch der Abschnitt Malchow – Waren „Geschichte“ sei und dort definitiv nur noch ein Bus fahre, wenn es keine Lösung für eine wieder durchgehende Südbahn zwischen Malchow und Parchim gibt. Über 2017 hinaus gebe es keine Planungen. Raeschke: „Alles wird an der Zahl der Fahrgäste festgemacht. Dass ihre Zahl sinkt, wenn ich den vorher am meisten genutzten Abschnitt in der Mitte herausreiße, dürfte jedem klar sein. Wo ist da der Sinn?“

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