Plauer Jubilarin : 103 Jahre - das wurde gefeiert

Gertrud Schmidt, mit 103 Jahren älteste Einwohnerin von Plau am See, im Kreise von Familienmitgliedern und dem Ersten Stellvertretenden Landrat Wolfgang Schmülling (l.)
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Gertrud Schmidt, mit 103 Jahren älteste Einwohnerin von Plau am See, im Kreise von Familienmitgliedern und dem Ersten Stellvertretenden Landrat Wolfgang Schmülling (l.)

Viele Glückwünsche für Gertrud Schmidt von der Familie und der Politik

svz.de von
22. Januar 2015, 22:00 Uhr

Dieser Tage feierte Gertrud Schmidt im Plauer KMG-Seniorenheim „Eldeblick“ im Kreise ihrer Familie ihren 103. Geburtstag. Damit ist sie die älteste Einwohnerin der Stadt.

Die Jubilarin wurde in Liegnitz/Schlesien geboren. Nach der Vertreibung aus ihrer Heimat wohnte die Witwe in Zittau, Cottbus, Löbau und Reichenbach, bevor sie 1975 nach Plau kam. Gertrud Schmidt hat eine Tochter, zwei Enkel und zwei Urenkel. Der Erste stellvertretende Landrat Wolfgang Schmülling überbrachte die Glückwünsche vom Ministerpräsidenten und vom Landrat, der stellvertretende Plauer Bürgermeister Eckhard Salewski gratulierte im Namen der Stadt, Pfarrer Stefan Poppe für die evangelische Gemeinde. Schmülling sagte in seiner Gratulation: „Wir sind stolz, dass wir Bürger im Landkreis haben, die 103 Jahre alt geworden sind und noch einen eigenen Willen haben und dazu noch so schön untergebracht sind wie hier im Eldeblick.“

Enkel Andreas Karsten erzählt: „Bei uns heißt Omi immer Trudel. Sie wohnte bei uns (Andreas, Mandy und den Urenkeln Valery und Roman) in der Mühlenstraße vollkommen selbstständig, bevor sie vor sechs Jahren ins Pflegeheim kam. Trudel kümmerte sich um zwei Hunde, ihren Garten, den Haushalt und spielte auch mit den Kindern. Sie meinte immer, dass all dies – vor allem die Jugend um sie herum – jung und fit erhalte. Wir wünschen uns, dass sie noch lange bei uns bleibt.“

Die Jubilarin muss zwar einen Rollstuhl benutzen, mit dem sie auch selbstständig fährt, braucht täglich nur eine halbe blutdrucksenkende Tablette und kommt ohne Hörgerät aus. Einziger Wehrmutstropfen ist die nachlassende Sehkraft der Augen.


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