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Komplizierte Bergung : 10 000 Flaschen Bier blockieren Straße

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Bierlaster verliert Ladung zwischen Lübz und Plau am See. Spezialfirma aus Schwerin für komplizierte Bergung beauftragt

von
erstellt am 12.Jan.2015 | 21:00 Uhr

Rund 10  000 Flaschen Bier sind bei einem Lkw-Unfall am Montagmorgen bei Barkow auf die Fahrbahn gestürzt. Die Bundesstraße 191 war wegen des Scherbenberges seit etwa 4 Uhr morgens gesperrt, wie ein Polizeisprecher in Plau mitteilte.

Nach ersten Untersuchungen war die komplette Ladung in 500 Bierkästen beim Durchfahren einer engen Rechtskurve durch die Plane vom Lastwagen gerutscht. Nach SVZ-Informationen sind durch die Wucht der Bierkästen die Halterungen aus Metall herausgebrochen, die Plane des Anhängers zerrissen und tausende Flaschen Bier verteilten sich auf der Straße. Der Lastwagen kam aus dem wenige Kilometer entfernten Lübz, und die Ladung sei nicht ordnungsgemäß gesichert gewesen.

Für die Aufräumarbeiten wurde eine Spezialfirma aus Schwerin von der Straßenmeisterei beauftragt. „Das Problem ist, dass durch den Glasschaden feine Glassplitter auf der Straße liegen, die die Reifen zerschneiden“, so der Geschäftsführer der Reinigungsfirma Dirk Hoffmann. Zudem mache das ausgelaufene gegärte Bier die Straße schmierig, so dass die Fahrbahn mit einer speziellen Druck-Vakuum-Maschine gereinigt werden müsse. Die Mitarbeiter der Spezialfirma waren ab 9 Uhr morgens bis in den Nachmittag hinein damit beschäftigt, die Straße zu räumen. Als Problem erwies sich, dass die Fahrbahn am Unfallort abschüssig ist und sich das Bier auch noch aus dem Scherbenhaufen am Fahrbahnrand immer wieder auf beide Spuren verteilte. Durch die komplizierte Bergung, war die Straße bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Autofahrer mussten die Unfallstelle umfahren und über die Ortschaften Barkhagen/Plauerhagen ausweichen. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Schaden wurde auf rund 6000 Euro geschätzt.

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