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Anbau an Wittenfördener Kita : Zwergenland wächst in die Höhe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde Wittenförden investiert in diesem Jahr 1,7 Millionen Euro – Anbau an Kindertagesstätte und Seniorenwohnanlage geplant

von
erstellt am 04.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Neues Jahr, neues Glück und auch neue Baustellen – das sind die Aussichten für die Gemeinde Wittenförden. Denn rund 1,7 Millionen Euro werden in diesem Jahr investiert. „Wir haben auch 2017 viel vor“, erklärt Bürgermeister Manfred Bosselmann. Ganz oben auf der Vorhaben-Liste steht die Erweiterung der Kindertagesstätte. Denn momentan gäbe es mehr Eltern, die ihr Kind ins Wittenfördener „Zwergenland“ bringen würden, als der Betreiber Betreuungsplätze hat. „Wir haben jetzt Kapazitäten, um rund 100 Kinder zu betreuen, um dem Bedarf gerecht werden zu können, müssen wir eine Etage aufstocken“, sagt der Bürgermeister. Drei weitere Gruppenräume kämen so dazu. Momentan liegt die Investitionssumme allein für dieses Vorhaben bei 540 000 Euro. „Wir haben aber Fördermittel beantragt und hoffen ganz fest, dass es da eine Unterstützung gibt. Immerhin ist es eine Investition in die Zukunft“, erklärt der Bürgermeister. Schließlich rechne die Gemeinde Wittenförden „nicht in Jahresscheiben“, schiebt er hinterher.

Aber nicht nur für die Jüngsten werde 2017 einiges auf den Weg gebracht, so Bosselmann. Seit 1993 hat die Gemeinde immer wieder Grundstücke in der Nähe der Kirche gekauft und mittlerweile eine zusammenhängende Fläche von gut 2,2 Hektar zusammenbekommen. „Auf dem Areal soll nun eine Seniorenwohnanlage gebaut werden“, sagt Manfred Bosselmann und verrät auch, dass momentan Gespräche mit potenziellen Investoren laufen.

Stimme das Konzept und man einige sich sowohl auf einen Investor als auch einen Betreiber, könne es „sofort losgehen“, sichert der Bürgermeister zu. Und dann erfüllt sich auch einer von Bosselmanns lang gehegten Wünschen: „Wer in Wittenförden jahrelang gelebt hat, der will unser Dorf sicher auch nicht im Alter verlassen müssen.“ Und genau dafür habe die Kommune 30 bis 50 Wohneinheiten aufgespart und die Fläche nicht als Baugebiet für Eigenheime ausgewiesen. Für die Wittenförderner sowie auswertige Senioren soll es dann möglich sein, Wohneigentum zu erwerben oder zu mieten. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in der Seniorenwohnanlage ein kleines Café und eine Bibliothek gibt, die dann die Gemeinde betreibt. Aber noch ist alles offen“, betont Manfred Bosselmann.

Definitiv fest steht jedoch, dass in diesem Jahr groß gefeiert wird: Die 2563-Seelen-Gemeinde wird nämlich 800 Jahre. „Vom 10. bis 16. Juli wird es in Wittenförden eine Festwoche mit vielen Höhepunkten geben“, so Bosselmann. Die organisatorischen Fäden für das Fest laufen bei seinem Stellvertreter Matthias Eberhardt zusammen. Für die Festwoche hat die Gemeinde zunächst 30 000 Euro eingeplant.

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