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Zeitung für die Landeshauptstadt

14. Dezember 2017 | 09:18 Uhr

Investitionen : Zwergenland soll größer werden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Kita in Wittenförden wird um drei Räume erweitert, doch für die Umbauzeit müssen Ausweichquartiere für bis zu 45 Kinder her

svz.de von
erstellt am 10.Feb.2016 | 22:00 Uhr

Die Kita Zwergenland in Wittenförden wird erweitert. Das haben die Gemeindevertreter jüngst einstimmig beschlossen und reagiert damit auf ein Gesetz, dass eine Verkleinerung der Gruppen von 18 auf 15 vorsieht. 68 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren gehen derzeit in vier Gruppen in diese Einrichtung. Zudem sind in der Krippe 26 der 30 Plätze belegt. Zur Kita Zwergenland gehört zudem ein Hort, der von 90 Kindern aus fünf Schulklassen besucht wird.

Mehr als die bisher 75 Kindergartenplätze soll es künftig zwar nicht geben, aber „wir als Gemeinde wollen die Infrastruktur auf den neuesten Stand bringen und der Kita optimale Betreungsbedingungen bieten“, sagt Wittenfördens Bürgermeister Manfred Bosselmann. Betreiberin der Kita ist zwar das Diakoniewerk Neues Ufer, doch die Gebäude gehören der Gemeinde. Und die plant eines der eingeschossigen Gebäude um eine zweite Etage aufzustocken. So sollen die zwei benötigten neuen Gruppenräume und ein zusätzlicher Raum für sonstige Angebote entstehen. „Der fehlte bisher“, so Bosselmann.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die Gemeinde drei weitere Gruppenräume zur Verfügung stellt. Damit bekommen die Kinder mehr Raum durch kleinere Gruppen und zusätzliche Nebenräume, die neue pädagogische Angebote möglich machen“, sagt Sven Olaf Thölken, Leiter der Kindertagesstätte Zwergenland. Mit Start der Sommerferien soll auch die Baumaßnahme beginnen. Ein halbes Jahr rechnet der Bürgermeister für die Fertigstellung ein. Für die Zeit des Umbaus müssten aber mehr als 40 bis 45 Kindergartenkinder des Zwergenlands Ersatzräume bekommen. „Als Ausweichquartiere stehen beispielsweise die Gemeinderäume der Kirche oder das leerstehende Pfarrhaus zur Verfügung“, schlägt der Bürgermeister vor. Doch der Zustand der Räume sei für diesen Zweck noch nicht ideal, räumt Bosselmann ein. Deshalb wolle sich die Gemeinde auch an den Kosten für nötig werdende Renovierungen beteiligen. Eine andere Option wäre, den Nachwuchs für die Übergangszeit im Hortgebäude unterzubringen.

Die Vergrößerung der Kita Zwergenland soll rund 500  000 Euro kosten. „Fördermittel“, sagt der Wittenfördener Bürgermeister mit seinen 2610 Einwohnern, „haben wir aber schon beantragt.“

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