Protest : Zweiter Kita-Streik-Tag in Folge

Offene Worte: OB Angelika Gramkow sagte den Streikenden ihre Unterstützung bei den Verhandlungen zu.
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Offene Worte: OB Angelika Gramkow sagte den Streikenden ihre Unterstützung bei den Verhandlungen zu.

Während die städtischen Erzieherinnen demonstrieren, feiern die Tagesmütter mit ihren Schützlingen

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29. Mai 2015, 22:00 Uhr

Zum zweiten Tag in Folge und zum fünften Mal in diesem Monat blieben gestern die meisten Häuser der kommunalen Kita gGmbH geschlossen. 15 Einrichtungen wurden bestreikt. Statt Kinder zu betreuen, demonstrierten Erzieher am Morgen vor dem Finanzministerium und zogen anschließend zum Stadthaus. Dort versicherte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow die rund 250 Streikenden, darunter auch Postbedienstete, ihrer Solidarität. „Wir brauchen Verhandlungen und wir brauchen ein Ergebnis“, sagte Gramkow. Verdi fordert eine Aufwertung des Erzieherberufes und durchschnittlich zehn Prozent mehr Geld. „Da es sich bei den Sozial-und Erziehungsberufen aber um gesellschaftlich dringend notwendige Tätigkeiten handelt, müssten auch die Länder und der Bund die Kommunen bei der Finanzierung unterstützen“, so Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Ute Evers.

Während die einen streikten, feierten die anderen mit ihren Schützlingen: Schwerins Tagesmütter hatten gestern zum fröhlichen Fest ins Jugendhaus Lankow eingeladen. Mehr als 130 Kinder hatten ihren Spaß.

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