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19. November 2017 | 17:19 Uhr

Zwanzig kleine Schweine an zwei Tagen

vom

svz.de von
erstellt am 06.Apr.2012 | 06:31 Uhr

Schwerin | Frostig pfeift der Wind am Wildschweingehege des Schweriner Zoos entlang, Regen tropft auf den Waldboden. Hinter dem Zaun zittern die kleinen Wildschweinchen auf ihren dünnen Beinchen. Die insgesamt 20 Frischlinge sind erst vier Wochen alt, ihr Fell ist noch sehr dünn. Den Frühling haben die sich sicher auch anders vorgestellt.

Um sich gegenseitig zu wärmen suchen die Kleinen Schutz in der Gruppe. Hinter einem kleinen Erdwall drängen sie sich aneinander. Genau diese Gemeinschaft sei Absicht der Bachen, erklärt Mirko Daus, Tierinspektor des Zoos. Um kleine Kindergärten zu bilden, synchronisierten die Muttertiere ihre Wurfzeit. "Wenn die Leitbache rauscht, also sich paart, ziehen die anderen nach. Nach drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen ist es dann soweit." Das Ergebnis im Schweriner Zoo: Die Frischlinge bekamen die drei Bachen in diesem Jahr fast am selben Tag. Die kleinen Schweinchen kamen am 10. und 11. März auf die Welt.

Gemeinsam kommen sie zur Welt, doch einheitlich sehen sie nicht aus. Denn ein paar der Wildschwein-Kinder weisen nicht die typischen Streifen auf, sie sind schwarz-bunt-gefleckt, wie die Fellzeichnung einer Kuh, erklärt Daus. Das komme gelegentlich vor und sei nicht unnormal. Im Schweriner Zoo sind die Frischlinge täglich von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

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