Sweety Glitter : Zurück in die siebziger Jahre

Rockmusikliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Die fünf Musiker begeisterten die Schweriner mit mehr als 25 Liedern.
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Rockmusikliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Die fünf Musiker begeisterten die Schweriner mit mehr als 25 Liedern.

Braunschweiger Kultband tritt seit Jahren immer wieder im Speicher auf: Kein Wunder. Bandmanager Stefan Jahnke stammt aus Schwerin

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17. November 2014, 23:34 Uhr

Sie sind Kult in Schwerin: Schon seit 1990 tritt die Band „Sweety Glitter and the Sweethearts“ fast jährlich in der Landeshauptstadt auf. Kein Wunder, denn die Familie des Bandmanagers, Stefan Jahnke, lebt in Schwerin. Dadurch haben die fünf Musiker einen besonderen Bezug zur Stadt: „Wir sind wirklich gerne hier. Sobald wir in der Stadt sind, müssen wir einmal am Schloss vorbeifahren. Außerdem lebt Stefans Familie hier. Das macht die Sache natürlich noch familiärer“, erklärt Volker Petersen alias Mr. Sweety Glitter.

Mit „Rock’n’Roll Part One“ katapultierte die Rock-Band „Sweety Glitter and the Sweethearts“ ihr Publikum im ausverkauften Konzert direkt zurück in die Siebziger. Die Schweriner rockten über zwei Stunden zu Klassikern wie „I love Rock’n’Roll“, „Under the moon of love“ oder aber „Don’t bring me down“.

Frontsänger Volker Petersen steht mit seinen „Sweethearts“ bis zu 60-mal im Jahr auf der Bühne. Im Repertoire haben die Rocker 120 Lieder. „You don’t love me anymor“ ist dabei ein eigenes Werk, was bei den Schweriner besonders gut ankommt. Nervös seien die Musiker nach mehr als 25 Jahren aber immer noch: „Auch nach der langen Bandkarriere sind wir immer noch aufgeregt. Gerade wenn wir wie in Schwerin vor Familie und Freunden spielen. Ängstlich sind wir allerdings nicht mehr“, unterstreicht Petersen.

Seit 1987 steht die Band mit dem Motto „Love, Peace and Rock’n’Roll“ auf der Bühne. Auf ihren Touren haben sie viel erlebt. Das Verrückteste sei die Trennung von „Modern Talking“ im Jahr 2003 gewesen. „Wir waren damals live vor rund 24 000 Menschen im Rostocker Ostseestadion dabei, als Dieter Bohlen die Trennung verkündet hat. Es war sehr schön. Wir waren gern dabei“, erzählt Mr. Sweety Glitter.

Ein weiteres tolles Erlebnis trug sich vor fünf Jahren bei einem Konzert in Hannover zu, berichtet Petersen. „Jürgen Drews kam zu uns auf die Bühne, nahm die Gitarre und wollte mit uns „Satisfaction“ von den Rolling Stones singen. Der einzige Song von ihnen, den wir nicht mögen und auch nicht gut interpretieren können. Wir haben uns dann so durchgemogelt“, erzählt der Sänger.

Im Speicher mussten sie sich nicht durchmogeln. Die Schweriner wippten, sangen und rockten nach Herzenslust mit. „Selbst ich, der schon 1500 Konzerte mitgemacht hat, bin total abgefahren“, so Manager Stefan Jahnke.

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