Stadtentwicklung in Schwerin : Zukunftsort Weststadtpark

Der Plan der MPM-Investorengruppe: Wohnstandort und leises Gewerbe
Der Plan der MPM-Investorengruppe: Wohnstandort und leises Gewerbe

Drei Investoren, drei Ideen: Die Projektgesellschaft MPM will das KIW-Areal zum Wohnstandort ausbauen

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11. Januar 2018, 12:00 Uhr

Das Areal des KIW Vorwärts soll verkauft werden. Die Stadt steht nun vor der Aufgabe, unter drei Interessenten den geeigneten Käufer zu ermitteln. Bis zum Frühjahr sollen die Bieter ihre Vorstellungen noch konkretisieren – sowohl was die Kaufsumme betrifft als auch die Stadtentwicklungs-Optionen. Denn die Stadt will nicht nur verkaufen. Das Neue soll zu Schwerin und zum Viertel passen. In dieser Woche stellt SVZ die Interessenten vor.

„Zukunftsort Weststadtpark“ hat die Mecklenburger Projekt Management Gesellschaft MPM ihre Pläne für den Umbau des KIW-Areals überschrieben. Geschäftsführer Mario Kube und seine Mistreiter Wolfgang Winkler und Rainer Cyriax wollen das sechs Hektar große Gelände zu einem attraktiven Wohn- und Geschäftsstandort umgestalten, wobei den Forderungen des Denkmalschutzes Rechnung getragen wird. „Kern des Projekts ist es, die 21 000 Quadratmeter große Halle so umzubauen, dass dort Wohnungen, Geschäfte, Büros und Restaurants entstehen“, erklärt Winkler. Geplant sei, Wände so einzuziehen, dass zehn Meter breite Reihenhäuser entstehen, abwechselnd mit zehn Meter breiten Passagen. In den Kernräumen, unterbrochen von Durchgängen, könnte verträgliches Gewerbe angesiedelt werden. I-Tüpfelchen: Alle Mieter und Wohneigentümer haben Stellplätze in Tiefgaragen. „Dafür stehen uns 12 000 Quadratmeter Kellerräume zur Verfügung“, sagt Winkler.

In den gebogenen Garagenkomplex im Eingangsbereich soll die Feuerwehr einziehen, daneben Gastronomie oder Läden und ein Hostel. Der große KIW-Klubraum bleibt erhalten als Veranstaltungsort, wird möglicherweise ein Club. Rechts dahinter können individuelle Ein- oder Zweifamilienhäuser entstehen. Daneben plant die MPM zwei „Wohnsterne“, bestehend aus je drei dreigeschossigen Stadtvillen, verbunden durch Fahrstühle. Das alte Heizhaus könnte Erlebnisgastronomie beherbergen, möglicherweise mit Brauerei, Brennerei oder Rösterei. Der zentrale Platz bleibt offen, das ganze Areal wird verkehrsberuhigt, und erhält vom Hopfenbruchweg drei weitere Zufahrten zu Wohnhäusern und Tiefgarage.

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