Schwerin : Zoo warnt: Fütterungsverbot beachten

Gerade erst ist ein junger Springtamarin an falscher Fütterung gestorben.
Gerade erst ist ein junger Springtamarin an falscher Fütterung gestorben.

Affen leiden nach besucherstarken Tagen unter Verdauungsproblemen. Gerade erst ist ein Tier gestorben

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04. Dezember 2019, 08:00 Uhr

Ob Krallenaffen, Kappengibbons oder Kapuziner, alle im Schweriner Zoo lebenden Affen üben eine hohe Anziehungskraft auf die Besucher aus. Doch die Besuchernähe stellt auch eine Gefahr für die Tiere dar. Wie es jetzt von Tierpflegern heißt, leiden fast alle Affenarten nach besucherstarken Tagen unter Verdauungsproblemen. Trotz der vielen Verbots- und Hinweisschilder und regelmäßigen Ansprachen der Zoomitarbeiter werden die Tiere mit mitgebrachten Lebensmitteln angelockt und gefüttert, so Christina Mäder vom Zoo. Viele mögen in den Futternäpfen Gemüse und Obst entdecken. Hinter dieser willkürlich erscheinenden Mischung stecke jedoch ein strenger Ernährungsplan, der genau auf die Bedürfnisse der Affen und die übrigen tierischen Bewohner abgestimmt sei. Im Verhältnis zur Körpergröße der Tiere könne schon ein zusätzlicher Apfel zu schmerzhaften Erkrankungen führen oder sogar lebensbedrohlich sein. Erst vor wenigen Wochen ist ein Jungtier der Springtamarine an falscher Fütterung gestorben. Zoodirektor Dr. Tim Schikora bittet inständig darum, das Fütterungsverbot zu respektieren.

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