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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 13:29 Uhr

Schweriner Zoo : Zoo macht seine Wege sicherer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tierpark setzt Fördermittel aus Europa aber auch ein, um die Beleuchtung zu verbessern und ein Beschallungssystem anzuschaffen

von
erstellt am 30.Aug.2017 | 23:32 Uhr

Die ersten Mittel wurden schon verbaut: Holzstege im Schweriner Zoo, die bei Nässe schon manchen Besucher ins Rutschen gebracht haben, sind mit einer Kunstharzschicht überzogen worden. „Diese Schicht bietet auch bei Regenwetter guten Halt“, sagt Zoo-Direktor Dr. Tim Schikora. Und der Tierpark plant noch weitere Verbesserungen an seiner Infrastruktur. 600 000 Euro Fördergeld aus Europa macht es möglich.

Stichwort Lampen: „Wir wollen die Beleuchtung im Zoo verstärken, damit zum Beispiel auch Feierabend-Führungen in der Dämmerung angeboten werden können“, erklärt Schikora. Stichwort Beschallung: Ein technisches System soll angeschafft werden, das Durchsagen an die Besucher ermöglicht. „Diese Anlage wollen wir dann auch bei Tierfütterungen nutzen, damit die Pfleger vom Publikum besser zu verstehen sind“, so der Direktor.

Mit Hilfe der Finanzspritze aus Europa sollen auch Überflutungsbereiche im Zoo entschärft werden, etwa in Höhe der Gaststätte. Der Plan: „Die Ebene wird angehoben, so dass sich keine große Wasseransammlung mehr bilden kann“, erklärt Schikora. Etwas aufwendiger ist die Maßnahme, die im nördlichen Bereich der Teichanlage des Tierparks umgesetzt werden soll. Zwischen Känguru-Gehege und Stachelschwein-Anlage soll eine Fußgängerbrücke entstehen, um das Überflutungsproblem dauerhaft zu lösen. Schwarzdecken hätten den Weg in der Vergangenheit immer weiter herunterdrückt, sagt der Direktor. Nun soll das zur Crivitzer Chaussee hin entstandene Sumpfgebiet aufgebrochen werden. „Wir stellen den früheren Zustand wieder her“, so Schikora. Die Brücke solle dann eine Überquerung trockenen Fußes garantieren.

Bereits umgestaltet wurde eine Fläche an der Teichanlage, die sich vor dem Froschhaus befindet. Es gibt eine wassergebundene Decke, auf der Bänke, großformatige Info-Tafeln und Tierskulpturen aus Holz stehen. „Für diesen Bereich haben wir auch Unterstützung vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie bekommen“, betont der Zoo-Direktor. Kinder, die bei Veranstaltungen im Forschercamp des Tierparks mitmachten, hätten so auch einen prima Zugang zum Tümpeln.

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