Schwerins Stadtansichten : Zeitzeugen gesucht: Wer erinnert sich?

Auch zum Thema Straßenbahn in Schwerin suchen wir noch Anekdoten und Geschichten der Leser.  Repro: Leser-Video
Auch zum Thema Straßenbahn in Schwerin suchen wir noch Anekdoten und Geschichten der Leser. Repro: Leser-Video

Jede Menge Videomaterial – viele Leser haben bereits geholfen, um die Schwerin-DVD herzustellen

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09. August 2016, 12:00 Uhr

„Das Interesse ist riesig, die Zuarbeit hervorragend“, lobt Projektleiterin Janine Pielach. Sie koordiniert für den Zeitungsverlag Schwerin, in dem die SVZ erscheint, die Herstellung der ersten Schwerin-DVD mit Aufnahmen der SVZ-Leser und Interviews zu ihren Erinnerungen an alte Zeiten. „Wir befinden uns jetzt schon in der Endphase, weil sich bereits viele Leser gemeldet haben“, sagt Janine Pielach. Und doch gibt es noch Filmmaterial, für das es wenige oder gar keine Informationen gibt. Dafür suchen wir Zeitzeugen, die uns ihre Geschichten vor der SVZ-Kamera erzählen.

So machen Sie mit
Erinnerungen an die Stadt
Fragen, die beantwortet werden können: Wer hat an Pressefesten der SVZ in den 60er-Jahren teilgenommen? Wer kann sich an die alte Straßenbahn erinnern? Kann noch jemand von Schwerin vor dem Krieg und zu Zeiten des Nationalsozialismus berichten? Wer war bei der 800- bzw. 825-Jahr-Feier dabei? Wie anders war der Alltag zu Zeiten der DDR? Wer kann zu den Themen Boxen, Fußball, Segeln, Handball etwas beitragen? Wer hat im Kabelwerk gearbeitet oder war beim Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl dabei (1992)? Wer kann etwas über den Marinetag 1934 in Schwerin  beisteuern? Wer erinnert sich an die NS-Zeit oder war sogar bei der Beerdigung von Wilhelm Gustloff dabei (1936)? Wer war am Bau von Plattenbauten beteiligt? Wer hat bei der Plasteherstellung, in der Leder-, Textilindustrie oder im Handwerk gearbeitet? Wer war 1960 bei der Trauerfeier für Wilhelm Pieck anwesend? Wer hat 1972 bei den Arbeiterfestspielen mitgemacht? Wer kann etwas zum Thema „Großherzog“ in den Jahren 1913, 1914 beitragen? Für Nachfragen steht Janine Pielach gern zur Verfügung, zu erreichen ist sie unter  Telefon 0385/63782092, Mail: janine.pielach@shz.de.

„Insbesondere betrifft das die Trauerfeier für Wilhelm Pieck im Jahr 1960 und den Marinetag 1934“, berichtet die Projektleiterin. Es gehe dabei nicht um Erklärungen zum Videomaterial, sondern vielmehr um eigene Erlebnisse zu diesen Ereignissen, die die Zeitzeugen schildern können. Weitere Themenbereiche für die noch genau solche Geschichten gesucht werden, drehen sich um die Textilindustrie und die Lederwarenindustrie in Schwerin. Auch werden noch Zeitzeugen-Berichte zur Landwirtschaft gebraucht, also beispielsweise ehemalige Bauern, die in einer LPG gerne mitgemacht haben und andere, denen es nicht gefiel, den eigenen Hof in die Produktionsgemeinschaft einbringen zu müssen.

Alle Leser, die sich bei der Produktion dieser besonderen Schwerin-DVD einbringen, erhalten diese als Dankeschön. Geplant ist es, dass sie kurz Weihnachten fertig ist. Wer die Lokalredaktion dabei unterstützen möchte, kann sich an Janine Pielach wenden. Sie ist erreichbar per E-Mail unter janine.pielach@shz.de und per Telefon unter der Nummer 0385/63  78  20  92.

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