Schwerin : Zeitreise im Fürstenschloss

In die Rolle von Großherzog Friedrich Franz II. schlüpft Matthias Schott vom Schlossverein.
In die Rolle von Großherzog Friedrich Franz II. schlüpft Matthias Schott vom Schlossverein.

Geschichte zum Anfassen: Am Wochenende wird auf der Burginsel gefeiert

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12. Juni 2018, 05:00 Uhr

Auf eine Zeitreise vom Leben am großherzoglichen Hofe zu Schwerin bis zur Nutzung des Schlosses in der Gegenwart durch den Landtag können sich die Besucher des diesjährigen Schlossfestes begeben. Von Freitag bis Sonntag wird es zahllose Aktionen im, am und rund um das Schloss geben. Dazu gehören auch Treffen mit Abgeordneten des Landtages und exklusive Einblicke in normalerweise nicht frei zugängliche Bereiche des Schlosses.

Farbenprächtiger Auftakt des Schlossfest-Wochenendes ist am Freitag die musiksynchrone Licht- und Laserinszenierung „Son et Lumière“. Um 22.30 Uhr, wenn die Dunkelheit langsam über Altstadt und See hereinbricht, wird das Schloss – begleitet von emotionalen Klängen – spektakulär in Szene gesetzt. Dreidimensionale Beleuchtungseffekte erzeugen einen Farbteppich aus Strahlen und Formen und hüllen die Besucher in ein geheimnisvolles Licht. Am Sonnabendabend folgt zur selben Zeit eine geschichtliche Schlossillumination um Friedrich Franz II. Beide Shows sind kostenfrei.

Am Sonnabend zieht der Großherzog wieder für einen Tag in seine frühere Residenz – genauer gesagt: sein Double vom Schlossverein. Gemeinsam mit der Großherzogin samt Gefolge wird er morgens um 9.45 Uhr mit militärischen Ehren am Hauptbahnhof empfangen, um anschließend zum Schloss zu fahren. Die Straßen sind gesäumt von Schaulustigen, die dem farbenfrohen Tross aus höfischen Bediensteten, Bürgern im Sonntagsstaat und allen voran, in der prächtigen Kutsche sitzend, dem Großherzog und seiner dritten Gattin Marie zujubeln.

Im Schloss angekommen wird Großherzog Friedrich Franz II. einen Tag lang Hof halten. Die Besucher dürfen im Saal sitzen, während Audienzen gewährt werden oder wohnen der Vorführung höfischer Tänze bei. 200 Mitglieder des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses und anderer historischer Vereine schlüpfen in Kostüme und zeigen Besuchern, wie es sich im 19. Jahrhundert so lebte. Sie flanieren durch den barocken Schlossgarten, treten beim Fechten im Burghof gegeneinander an und lassen sich über die Schulter schauen.

Auch die Schweriner Volkszeitung wird als einzige Tageszeitung mit einem Stand auf dem Fest vertreten sein. Sie finden uns im Zugang zum Schloss.

>>Das gesamte Programm für das Schlossfestwochende finden Sie hier.

Am Sonntag gewährt der Landtag Blicke hinter die Kulissen des Gebäudes und Einblicke in seine Arbeit. Besucher erhalten Zugang zu normalerweise nicht zugänglichen Bereichen des Schlosses. So kann beispielsweise der neue Plenarsaal besichtigt werden. Auch die Fraktionen und Ausschüsse des Parlamentes informieren über ihre Arbeit. Abgeordnete stehen für die Beantwortung von Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

>>Das Programm zu Tag der offenen Tür im Landtag finden Sie hier.

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