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25 Jahre Städtepartnerschaft : Wuppertaler zu Besuch bei Freunden

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Städtepartnerschaft bekommt Impulse: Vor 25 Jahren besiegelten Schwerin und Wuppertal die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft. Jetzt nehmen Schüler den Faden auf.

svz.de von
erstellt am 27.Aug.2012 | 09:29 Uhr

Schwerin | Die Achtklässler Rebecca und Julia aus Wuppertal und Johanna aus Schwerin werden künftig häufig miteinander telefonieren oder sich Mails oder SMS schicken. Das versprachen sie sich gestern am Ende des dreitägigen Besuches von 74 Schülern des Wuppertaler Altsprachengymnasiums in Schwerin. Auch Merle, Esther und Pascal aus der Abiturklasse waren sich mit dem 17-jährigen Lauritz vom Fridericianum einig, künftig intensiver miteinander zu kommunizieren. Dabei soll ihnen die geplante Schulpartnerschaft helfen.

"Ich finde diese Idee einfach genial. Viel wichtiger als dass wir Oberbürgermeister und Kommunalpolitiker uns mögen und verstehen, ist doch, dass so eine Städtepartnerschaft tatsächlich lebt, und zwar durch ihre Bürger", sagte Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow begeistert. Ihr Wuppertaler Amtskollege Peter Jung fand dafür ebenfalls lobende Worte: "Diese Partnerschaft funktioniert ganz anders als bei ihrem Start vor 25 Jahren. Heute ist sie lebendig. Wir Wuppertaler sind stolz, mit Schwerin eine Landeshauptstadt als Partnerstadt zu haben", betonte Jung beim Festempfang des Drachenbootfestivals. Und schmunzelnd fügte er hinzu: "Aber wir haben ja auch vieles gemeinsam. Beispielsweise saßen ja schon Sportler aus unseren beiden Städten in einem Drachenboot, nämlich im Team der Nationalmannschaft." Auch Stadtpräsident Stephan Nolte, der eigentliche Initiator der Schulpartnerschaft, verwies auf vielfältige bestehende Kontakte, etwa von Service-Clubs, Kirchgemeinden und Parteien, aber auch auf viele private Freundschaften.

Die werden sich durch die Schulpartnerschaft des Gymnasiums Fridericianum Schwerin und des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums Wuppertal garantiert erweitern. "Schwerin ist eine sehr schöne Stadt. Hierher kommt man gern", sagte die 18-jährige Merle aus Wuppertal. "Ich halte den künftigen intensiveren Austausch zwischen uns Schülern für sinnvoll. Man kann vieles voneinander lernen. Und da können wir älteren Schüler den jüngeren auch manch guten Rat geben." Esther wurde noch konkreter: "Die Ausstattung der Unterrichtsräume ist in Schwerin sehr gut, da können wir uns Anregungen holen. Und was die Arbeit der Schülervertretungen betrifft, gibt es auch so einige Unterschiede - und gewiss die Chance, voneinander zu lernen", sagte die 18-Jährige.

Die jungen Schweriner bewerten diese sich anbahnenden neuen Möglichkeiten ähnlich. "Sicher kann man auch über das Internet Kontakte knüpfen, doch das kann keine persönliche Bekanntschaft ersetzen", betont Lauritz. Er freue sich schon auf den bevorstehenden Gegenbesuch der Fridericianer in Wuppertal vom 14. bis 16. September. "Ich fahre auf jeden Fall mit", versichert der Schweriner.

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