Lösung im Schulstreit : Wunsch-Schulen: Stadt erweitert 1. Klassen in der Innenstadt

Unterricht in der Friedensschule: Künftig wird es noch enger.
Unterricht in der Friedensschule: Künftig wird es noch enger.

Für fast alle Eltern wird jetzt doch die Einschulung ihrer Kinder in die Friedens- bzw. die Reuterschule möglich

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10. Juli 2014, 10:00 Uhr

Nun also doch: Nach der wochenlangen Unsicherheit vieler Eltern, wo ihre Kinder eingeschult werden, scheint es jetzt für fast alle Klarheit zu geben. Zur Erinnerung: Es hatten sich deutlich mehr Kinder für einen Platz in den neuen ersten Klassen in den beliebten Innenstadt-Grundschulen „Fritz Reuter“ und Friedensschule angemeldet, als es Plätze gibt. Die Stadt hatte daraufhin mehreren Eltern geschrieben, sie sollten ihr Kind daher statt in der Wunschschule in der Astrid-Lindgren-Schule oder der Grundschule Lankow anmelden. Dagegen hatte es Widerspruch gegeben. Laut Schuldezernent Dieter Niesen gab es zuletzt 32 Betroffene, davon seien nun 19 übrig geblieben. Die übrigen seien weggezogen oder hätten sich für eine andere Schule entschieden. „Wir erweitern die Kapazitäten der Reuter- und der Friedensschule, so dass wir 15 Schüler zusätzlich unterbringen können. Dafür werden die Klassen vergrößert. In vier Fällen konnten wir die Eltern noch nicht zufrieden stellen“, sagt Niesen. OB Angelika Gramkow betonte: „Es darf nicht noch einmal passieren, dass Eltern unmittelbar vor Schuljahresende nicht wissen, wo ihre Kinder zur Schule gehen werden. Solche Situationen müssen wir künftig vermeiden.“

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