Abenteuer : Wüsten-Duo meistert Rallye

Der Ford Escort von Dirk Weniger und Ingo Schwark auf einem Zeltplatz in Dakhla.
Der Ford Escort von Dirk Weniger und Ingo Schwark auf einem Zeltplatz in Dakhla.

Die vier Schweriner Abenteurer sind wieder zurück und haben ihre Autos für einen guten Zweck versteigert

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11. Dezember 2014, 21:00 Uhr

Wüstensand, Staub, Schweiß, laute Motoren und jede Menge Spaß gab es auf der Rallye „Dresden-Dakar-Banjul“. An dem außergewöhnlichen Motorsportrennen quer durch Europa und Afrika haben auch die Schweriner Dirk Weniger, Ingo Schwark, Gerd Amtsberg und Christoph Krüger unter dem Namen „Wüsten Duo“ teilgenommen.

Los ging es für die Vier am 7. November mit ihren zwei Autos, einem Ford Escort und einem Peugeot 806, von Schwerin aus nach Dresden. Einen Tag später war es dann endlich soweit: Die 50 Teams aus ganz Deutschland starteten die 7500 Kilometer-Tour von Dresden nach Banjul, der Hauptstadt von Gambia.

Auf der Strecke hatten sie immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen. Besonders die Hitze machte ihnen zu schaffen: „Es geht uns allen gut, haben aber ganz schön mit der Hitze zu kämpfen – wir haben hier 43 Grad“, so Ingo Schwark beim Stopp in St. Louis im Senegal.

Bis dahin hatten die Schweriner bereits 8000 Kilometer inklusive Anreise nach Dresden hinter sich. Am 27. November brachen sie von dort zur letzten Etappe auf. Nach 650 Kilometern hatten sie den Zielort Banjul erreicht.

„Ich glaube, das Verrückteste, was wir erlebt haben, waren die drei massiven Schäden am Auto innerhalb von nur drei Stunden in der Wüste“, erzählt Ingo Schwark. Denn genau auf der vorletzten Etappe war der Wurm drin. Zuerst ging die Stoßstange hinten kaputt, dann die Radkastenverkleidung und teilweise auch die vordere Stoßstange, und zu allem Überfluss ging dann noch der Behälter für die Scheibenwaschanlage verloren. Am Ruhetag in Saint Louis wurde dann am Ford viel geschraubt, so dass einer Weiterfahrt schließlich nichts mehr im Wege stand.

Am 3. Dezember ging es für das „Wüsten Duo“ wieder zurück nach Schwerin – aber ohne Autos. Denn die wurden zuvor auf dem Marktplatz in Banjul für einen guten Zweck versteigert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 4 659 000 Gambian Dalasis. Das sind 83 000 Euro. Der Erlös soll Hilfsorganisationen, Schulen und Krankenhäusern vor Ort zugute kommen.

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