Bauen in Schwerin : Wohnquartier in Startposition

In diesen neuen SWG-Block mit grandiosem See-Blick wollen die ersten Mieter schon Weihnachten feiern.
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In diesem neuen SWG-Block mit grandiosem See-Blick wollen die ersten Mieter schon Weihnachten feiern.

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft investiert 15 Millionen Euro in Großprojekt am alten Verwaltungssitz in der Weststadt

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20. September 2017, 08:00 Uhr

Der ehemalige Verwaltungssitz der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft in der Leonhard-Frank-Straße ist kaum mehr wiederzuerkennen: Der klassische DDR-Funktionsgebäude aus den 50er-Jahren und die kleine Garagenkolonie sind einem schicken Wohnquartier gewichen, das in der Architektur sehr an die Waisengärten erinnert. Auch die Aussicht aus den großen Fenstern Richtung Lankower See sind ähnlich traumhaft. 15 Millionen Euro hat die Genossenschaft investiert, um vier neue Wohnhäuser, Parkplätze sowie Straßen zu bauen und Grünflächen anzulegen. Die ersten Mieter wollen hier schon Weihnachten feiern, die erste Wohnungsübergabe ist für November geplant. Auf einer Rundfahrt mit Aufsichtsrat, Abteilungsleitern und Vertretern durch die neuesten Bauprojekte präsentierten die SWG-Chefs diesen Komplex.

Obwohl die Handwerker noch mitten bei der Arbeit sind, durften im zweiten Obergeschoss vom ersten Block schon mal ein paar Blicke riskiert werden: Zwei- und Dreiraumwohnungen entstehen hier, zwischen 68 und 106 Quadratmetern groß. Die teuerste Unterkunft, ein Penthouse oben im fünften Stock, kostet rund 1400 Euro warm, sagt SWG-Vorstand Margitta Schuhmann. „Die Objekte sind sehr begehrt“, fügt ihr Vorstandskollege Guido Müller hinzu. „Alle 42 Wohnungen in den ersten drei Blöcken sind vermietet.“ Aber im vierten Haus, das heute noch mehr nach Rohbau aussieht, seien noch einige der 18 Wohnungen zu haben.

Zu allen Wohnungen gehören neben Fußbodenheizung, bodentiefen Fenstern, Balkonen und Vollbädern mit Badewanne auch ein eigener Kellerraum und ein Tiefgaragenplatz, der nicht zusätzlich angemietet werden muss. In den drei Blöcken gibt es Aufzüge, wer im vierten Haus wohnen möchte, der muss noch altmodisch Treppe steigen. Dafür ist es auch ein Stockwerk niedriger.

Obwohl alle Wohnungen einen Stellplatz haben, baut die SWG demnächst noch 50 Parkplätze – die müssen öffentlich sein und sind eine Auflage der Stadt. Auch die Anlage von öffentlichen Straßen, Bürgersteigen und Grünflächen rundherum obliegt der Genossenschaft. Es ist also noch einiges zu tun, aber Guido Müller ist optimistisch: Im nächsten Jahr soll alles fertig sein. Manfred Zerbe, Abteilungsleiter Hausverwaltung bei der SWG, dehnt das Zeitfenster ein bisschen aus: „Da wir uns auch um das Anwachsen der neuen Bäume und der Grünanlage kümmern sollen, werden wir wohl noch drei Jahre hier zu tun haben.“

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