Bauen in Schwerin : Wohnen am Werderkanal

Auf dem Areal des früheren Straßenbauamtes sollen Wohnungen entstehen.
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Auf dem Areal des früheren Straßenbauamtes sollen Wohnungen entstehen.

Stadt will Baurecht an der Güstrower Straße schaffen

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05. April 2017, 08:00 Uhr

Alte Idee, neuer Anlauf: Auf dem früheren Gelände des Straßenbauamtes an der Güstrower Straße, wo jetzt noch leere, marode Hallen stehen und Unkraut wuchert, soll es
in Zukunft attraktive Wohnungen geben. „Wohnpark am Werderkanal“ nennt die Stadt das Projekt am Ziegelaußensee. 2013 lag der Entwurf eines entsprechenden Bebauungsplans zum ersten Mal aus. Nun hat die Verwaltung noch einmal nachgebessert, will in eine weitere Auslegungsrunde gehen.

Sollten zunächst die Voraussetzungen für dauerhaftes Wohnen und Ferienwohnungen geschaffen werden, konzentriere sich die neue Planung nun auf ein Gebiet ausschließlich für dauerhaftes Wohnen, sagt Andreas Thiele, Leiter des Fachdienstes Stadtentwicklung. Etwa 6000 Quadratmeter groß sei die Fläche, die für die Bebauung zur Verfügung stehe. „Geplant sind mehrere Häuser mit insgesamt rund 100 Eigentumswohnungen“, so Thiele.

Das Grundstück am Werderkanal gehört dem Land. Legt die Stadt einen fertigen Bebauungsplan vor, dann würde die Landesgrunderwerb MV die Entwicklung übernehmen. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass 2018 gebaut werden kann“, erklärt Thiele. Das letzte Wort über die Planung spreche freilich die Politik.

Schwerins Stadtplaner denken dabei schon über den Wohnpark hinaus, nehmen die Entwicklung des gesamten Areals am Werderkanal in den Blick, auf dem unter anderem der Technikstützpunkt der Weißen Flotte seinen Sitz hat. „Der Stützpunkt der Weißen Flotte wäre ein idealer Standort für eine Wassertankstelle“, sagt Baudezernent Bernd Nottebaum. Gibt es also en passant eine Lösung für einen Schweriner Dauerbrenner? „Ja, wir führen Gespräche mit der Stadt“, bestätigt Weiße-Flotte-Chef Christian Getz. Der Ausgang sei allerdings noch offen.

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